Düren - Halbzeit für Mirja als Miss Annakirmes

Halbzeit für Mirja als Miss Annakirmes

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Mirja Fuß empfindet ihre Zeit als „Miss Annakirmes” als reich an Erfahrungen und als Abwechslung zum Alltagsleben.

Düren. Mit dem Winterannafest am vergangenen Wochenende hat die Amtszeit der „Miss Annakirmes” fast Halbzeit erreicht. Grund genug, mit Mirja Fuß, die Anfang August 2009 die Wahl im Annakirmeszelt gewann, einmal Rückschau zu halten und auf kommende Ereignisse zu blicken.

Nein, bereut hat sie es keine Minute, dass sie sich damals ein Herz fasste und einfach mal ihre Chancen ausprobierte, getreu ihrem Motto, offen zu sein für alles Neue. An den Wettbewerb hat sie nur positive Erinnerungen, zumal in der Entscheidung ein Rock´n Roll-Tanz eine große Rolle spielte.

Mirja Fuß ist begeisterte Tänzerin, hat es mit der Mannschaft ihrer Tanzschule 2009 zur Deutschen Meisterschaft gebracht und den vierten Platz bei der Europameisterschaft belegt.

Doch Tanzen ist Freizeit und Hobby. Beruflich engagiert sich Mirja Fuß derzeit als Integrationshelferin für ein beeinträchtigtes Kindergartenkind, solange sie auf ihren Studienplatz in Sonderpädagogik wartet.

Bei ihren Verpflichtungen als „Miss Annakirmes”, die zu vielen Anlässen eingeladen wird, um die Stadt Düren zu repräsentieren, gab es nur einmal Terminschwierigkeiten. Zur Eröffnung des Weihnachtsmarktes konnte sie nicht kommen. Dafür hat sie schöne Erinnerungen an viele andere Ereignisse. „Am besten war das Stadtfest. Es hat Spaß gemacht, die Partnerstädte kennen zu lernen und sich in verschiedenen Sprachen zu unterhalten.”

In der Fremdenverkehrszeitung von Altmünster ist sie abgelichtet, in Valenciennes nahm sie am Karnevalsumzug teil und erregte Aufsehen mit ihrer Schärpe, „weil die Aufschrift vielen Valenciennern Rätsel aufgab”.

Die Dürener Jazztage erlebte sie auf einem Wagen mit, beteiligte sich am Rundgang über den Herbstmarkt mit Bürgermeister Paul Larue und am Spaziergang mit Thomas Rachel durch den Nationalpark Heimbach.

„Man nimmt viel mit an Erfahrungen und Abwechslung zum Alltagsleben”, zieht Mirja Fuß Zwischenbilanz. Auch gelernt hat sie etwas in ihrer Amtszeit als „Miss Annakirmes”: „Am Anfang ist es mit schwer gefallen, von mir aus auf mir Unbekannte zuzugehen. Das kann ich inzwischen. Geholfen hat mir auch, dass ich immer eine Begleitperson mitbringen durfte.”

Zur Inthronisation des Dürener Prinzenpaares nahm Mirja Fuß ihre Oma mit, die regen Anteil an der Miss-Laufbahn ihrer Enkelin nimmt und jeden Zeitungsartikel aufhebt. Mirja Fuß ist als eingeborene Dürenerin ein echtes Annakirmeskind. Ihre Zeit als „Miss Annakirmes” hat ihr Gelegenheit gegeben, die Kirmes aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Sie bedauert es deshalb jetzt schon, dass ihre Amtszeit mit der nächsten Kirmes beendet ist. „Ich versuche mich darauf einzustellen.”, sagt sie, „aber die vergangenen Monate gingen so schnell rum.”

In der Zeit bis zur nächsten Annakirmes warten noch weitere Höhepunkte auf sie. „Vielleicht darf ich dieses Jahr auch auf einem Wagen am Dürener Karnevalszug teilnehmen. Das wäre toll.”
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