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Gruppe „EigenArt“ zeigt künstlerische Vielfalt auf Schloss Burgau

Von: Bruno Elberfeld
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Mit Bürgermeister Paul Larue und dem Saxophonquartett der Musikschule eröffnete jetzt „EigenArt“ seine Pforten auf Schloss Burgau. Foto: Bruno Elberfeld

Niederau. Paul Larue, Bürgermeister der Stadt Düren, lobte das breite Spektrum der Werke der Künstlergruppe „EigenArt“ in der Hauptburg von Schloss Burgau. Der erste Bürger der Stadt verdichtet so in kurzen Worten, was den Besucher in dieser dritten Ausstellung der Gruppe erwartet: Vielfalt, Nachdenkenswertes, zu Bestaunendes, Werke, die zum Dialog auffordern.

Die Sprecherin von „EigenArt“, Ilona Schmitz, hat ihre Vorliebe für die Kombination von Malerei und Metallgeweben weiter ausgebaut. „Meine Werke sollen neugierig machen. Sie sollen die Fantasie der Menschen durch Licht- und Schattenspiele anregen, wenn sich die Betrachter in verschiedenen Perspektiven positionieren“, erläutert sie.

Reales Strandgut

Eine Etage über ihr residiert Annette Koslowski mit ihren klein- bis großformatigen Gemälden in Öl auf Leinwand. Landschaften jeder Art, Küsten, Meer, Gebirge sind bevorzugte Motive. Sehr bescheiden anmutend die Kleinformate, in denen reales Strandgut den Landschaften vorgelagert ist.

Jasmin Schlößer, die zu Beginn ihre Kolleginnen und Kollegen vorstellte, hat sich für dieses Jahr das Thema „Tiere und Klimaschutz“ vorgenommen. In gewaltigen Bildern zeigt sie die Bewohner des Urwalds, kleine Orang- Utans, sehr ausdrucksstark in Mimik und Gestik, einen Elefanten in Blattgold mit Patina. Die Farbbrillanz ihrer Gemälde rührt von den ungewöhnlichen Untergründen her: Aluplatten. Zehn Prozent des Verkaufsgewinns ihrer Tierbilder gehen an eine Gesellschaft für den Erhalt der Orang-Utans.

Skulpturen aus Eisen

Manfred Schlößer zeigt im großen Saal Skulpturen aus Eisen, geschweißt und gestaltet mit dem Plasmabrenner. Sie veranlassen den Besucher zum Innehalten und Schauen.

Jolanta Beata Mock hat ihre Ideen und Vorstellungen mit Öl, aber zunehmend auch mit Acryl, auf Leinwand und Papier gebannt. Dem Besucher begegnen Blumen, Ähren, idyllische und raue Landschaften. Die Küste der Bretagne hat hier und da Pate gestanden. „Ich mag die Natur!“ Unter dieser Einstellung malt sie, um die Natur den Menschen näher zu bringen.

Die Acryl-, Öl- und Pastellmalerei von Renate Quast empfängt den Besucher im ersten Ausstellungsraum. Die Malerin liebt sowohl die Abstraktion als auch das Gegenständliche. Der Kunstinteressierte muss sich auf die Werke Quasts einlassen, muss sich Zeit nehmen, muss den richtigen Abstand und die rechte Perspektive wählen, um die Bilder zum Leben zu erwecken.

Antonio Furlan als Gast

Als Gastausteller wurde in diesem Jahr Antonio Furlan gewonnen. Furlan deutet mit seinen Schöpfungen die Fülle seines Könnens an. So entdeckt der Gast unter Furlans Werken Graphitarbeiten, Federarbeiten mit Tinte, Acryl-, Aquarell- und Farbstiftmalerei, naturalistisch und abstrakt.

Ilona Schmitz stellte gegen Schluss der Vernissage die Frage: „Was ist Kunst?“ in den Raum. Wortgewandt und treffend kam sie zu dem Schluss: „Kunst ist etwas, das eigentlich nicht zu erklären ist.“ Sie unterliege dem individuellen Schaffensdrang des Künstlers und bekomme so je eine eigene Ausdrucksform.

Musikalisch gestaltet wurde die Vernissage auf Schloss Burgau vom Saxophonquartett der Musikschule Düren. Geöffnet ist die Bilderschau am Freitag, 5. September, von 15 bis 19 Uhr, am Samstag, 6. September, von 14 bis 19 Uhr, und am Sonntag, 7. September, von 11 bis 18 Uhr.

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