Grundsteuer: Düren NRW-weiter Spitzenreiter

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Düsseldorf/Düren. Spitzenplatz bei den Grundsteuern: In Düren und Essen müssen Mieter und Eigentümer dafür am tiefsten in die Tasche greifen.

Wie der Bund der Steuerzahler am Montag mitteilte, haben beide Städte im Jahr 2010 die höchste Grundsteuer B von allen 396 Kommunen in Nordrhein-Westfalen erhoben. Der Hebesatz lag mit 590 Prozentpunkten weit über dem Landesdurchschnitt von 444 Punkten. Am billigsten wohnt es sich in Schloß Holte-Stukenbrock (240 Prozentpunkte).

Die Grundsteuer B muss jeder Bürger zahlen, egal ob Hauseigentümer oder Mieter. Während für ein klassisches Reihenhaus mit mittlerem Wohnwert (etwa 280.000 Euro) in Schloss Holte-Stukenbrock etwa 250 Euro Grundsteuer B pro Jahr fällig werden, sind das in Essen und Düren mehr als doppelt so viel: gut 550 Euro.

Düren fiel außerdem in einer zweiten Kategorie auf. Dort wurde die Steuer von 2009 auf 2010 am stärksten angehoben. Hoch ist die Grundsteuer B auch in Bonn, Gelsenkirchen und Oberhausen. Dort betrug der Hebesatz 530 Prozentpunkte. In Verl (265 Punkte) oder Steinhagen (290) liegt die Steuer weit unter dem Landesdurchschnitt.
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