Großer Sohn der Stadt kommt zum Konzert

Letzte Aktualisierung:
Lars Vogt
Lars Vogt, der zur Zeit wohl berühmteste musikalische Sohn Dürens, seit vielen Jahren auf den Konzertpodien der ganzen Welt zuhause, kehrt am Donnerstag, 29. April, in seine Heimatstadt zurück und gibt - gemeinsam mit Bratschistin Rachel Roberts - um 20 Uhr im Haus der Evangelischen Gemeinde, Wilhelm-Wester-Weg 1, ein Benefizkonzert zugunsten der Steinmeyer-Orgel in der Christuskirche.

Düren. Lars Vogt, der zur Zeit wohl berühmteste musikalische Sohn Dürens, seit vielen Jahren auf den Konzertpodien der ganzen Welt zuhause, kehrt am Donnerstag, 29. April, in seine Heimatstadt zurück und gibt - gemeinsam mit Bratschistin Rachel Roberts - um 20 Uhr im Haus der Evangelischen Gemeinde, Wilhelm-Wester-Weg 1, ein Benefizkonzert zugunsten der Steinmeyer-Orgel in der Christuskirche.

Vogt arbeitet mit den großen Orchestern der Welt zusammen, wie den New Yorker Philharmonikern, den Wiener Philharmonikern und dem Concertgebouw Orchester. Seit er als erster Pianist überhaupt zum „Pianist in Residence” bei den Berliner Philharmonikern ernannt wurde, verbindet ihn mit diesem Orchester und dessen Leiter Simon Rattle eine besonders intensive Zusammenarbeit.

Lars Vogt erfreut sich ebenfalls eines internationalen Renommées als Kammermusikpartner. Er arbeitet mit Künstlern wie Christian Tetzlaff und Heinrich Schiff zusammen. Das von ihm gegründete Kammermusikfestival „Spannungen” zieht seit über zehn Jahren Kammermusikfreunde aus dem In- und Ausland in das Eifelstädtchen Heimbach.

Kammermusikpartnerin von Lars Vogt ist seit einigen Jahren ebenfalls die international renommierte Bratscherin Rachel Roberts. Neben dem Kammermusikfestival „Spannungen” war sie in den letzten Jahren Gast bei den „Wiener Festwochen”, dem Festival Ostertöne in Hamburg und dem Festival „Hindsgavl” in Dänemark. Sie kann auf die Zusammenarbeit mit namhaften Instrumentalisten wie András Schiff und Isabelle Faust sowie Dirigenten wie Riccardo Muti, Lorin Maazel und Christoph von Dohnanyi zurückblicken.

In ihrem Dürener Konzert spielen Rachel Roberts und Lars Vogt gemeinsam die zwei Sonaten für Viola und Klavier op. 120 von Johannes Brahms, die sich durch ein Gleichgewicht von konzentrierter thematischer Arbeit und weitschwingender Architektur auszeichnen. In diesem Spätwerk von Brahms überwiegen Innigkeit und zarte Lyrik gegenüber auftrumpfender Virtuosengeste.

Einzigartig in der Musikgeschichte steht das Klavierwerk, dass den zweiten Teil des Konzertes bildet: Die Sonate h-moll von Franz Liszt. Dieses mit 760 Takten außergewöhnlich umfangreiche Werk, dessen Teile ohne Pause ineinander übergehen, stellt an den Interpreten außerordentliche formale und spieltechnische Anforderungen.

Liszt verwebt in dieser Sonate verschiedene Formkonzepte miteinander, so dass sie als dreisätzige Sonate, als ein einziger Sonatenhauptsatz oder auch als Konzert ohne Orchester deutbar ist.

Eintrittskarten zu diesem Konzert sind zum Preis von 20 Euro im Eine-Welt-Laden der Evangelischen Gemeinde, Wilhelm-Wester-Weg 1, erhältlich.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert