Düren - Großbaustelle Rathaus: Die Kosten bleiben im Rahmen

Großbaustelle Rathaus: Die Kosten bleiben im Rahmen

Von: bugi
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Das Rathaus-Foyer ist freigeräumt, die Decke entfernt – so hat der Raum fast schon Bahnhofscharakter. Wiederverwendbare Gegenstände wie Lampen aus den 50ern wurden eingelagert. Foto: B. Giesen
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Das Rathaus-Foyer ist freigeräumt, die Decke entfernt – so hat der Raum fast schon Bahnhofscharakter. Wiederverwendbare Gegenstände wie Lampen aus den 50ern wurden eingelagert. Foto: B. Giesen
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Das Rathaus-Foyer ist freigeräumt, die Decke entfernt – so hat der Raum fast schon Bahnhofscharakter. Wiederverwendbare Gegenstände wie Lampen aus den 50ern wurden eingelagert.
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Das Rathaus-Foyer ist freigeräumt, die Decke entfernt – so hat der Raum fast schon Bahnhofscharakter. Wiederverwendbare Gegenstände wie Lampen aus den 50ern wurden eingelagert. Foto: B. Giesen
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Das Rathaus-Foyer ist freigeräumt, die Decke entfernt – so hat der Raum fast schon Bahnhofscharakter. Wiederverwendbare Gegenstände wie Lampen aus den 50ern wurden eingelagert.
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Das Rathaus-Foyer ist freigeräumt, die Decke entfernt – so hat der Raum fast schon Bahnhofscharakter. Wiederverwendbare Gegenstände wie Lampen aus den 50ern wurden eingelagert. Foto: B. Giesen

Düren. Noch könnte man den Eindruck haben, dass an der Großbaustelle Rathaus nicht viel passiert: von außen ist wenig zu sehen, gerade mal 20 Bauarbeiter verlieren sich im Gebäude. Ein Eindruck, der täuscht. Die Elektroinstallationen sind nahezu komplett zurückgebaut, die Schadstoffsanierung hat bereits begonnen.

„Wir wollen eine saubere Baustelle“, sagt Helmut Harperscheidt vom Amt für Gebäudemanagement und meint damit: erst wenn die Schadstoffe beseitigt sind, kann man zu den „groben“ Arbeiten übergehen, zum Beispiel dem Entfernen von Stützen, um den neuen Eingangsbereich großzügiger gestalten zu können.

Das soll ab Mitte Dezember beginnen. „Wir liegen dezeit absolut im Zeitplan, aber auch im Kostenplan“, betont Harperscheidt. Bei den Kosten liegt man sogar unter der Zielvorgabe.

Der Grund: es befinden sich weniger Schadstoffe im Gebäude, als ursprünglich angenommen. Asbest zum Beispiel findet sich an einigen Stellen nur in einem Kleber sowie fest gebunden in Bodenplatten, PCB in Anstrichen und künstliche Mineralfasern in Heizungsleitungen. Als erster „dicker Brocken“ bei den Kosten kommt jetzt die Ausschreibung der neuen Fenster. Rund 1,5 Millionen Euro sind hier eingeplant.

Die Fenster bergen zudem eine Besonderheit: statt der ürsprünglich geplanten Lamellenrollos zwischen den Scheiben setzt man nun auf Raumfahrttechnologie: eine Folie, die in der Fensterhalterung vor dem Glas elektrisch rauf- und runtergefahren werden kann. „Das ist einzigartig. Wir entwickeln hier etwas für die ganze Republik“, begeisterte sich Harperscheidt. Um ungewöhnliche Lösungen ist man aber auch in anderen Bereichen nicht verlegen, wie Harperscheidt und Bauleiter Hans-Willi Schroeder an mehreren Beispielen verdeutlichen können.

So zum Beispiel im Heizungskeller, wo ein Blockheizkraftwerk entsteht. Hier muss der alte Kessel raus, ein neuer rein. Dazu wird eigens eine längst zubetonierte Öffnung wieder aufgemacht, durch die früher noch Koks in den Keller gekippt wurde. „Das ist wirklich eine logistische Herausforderung für uns“, sagt Harperscheidt, wohl wissend, dass es nicht die einzige Herausforderung dieser Art ist, die noch auf ihn zukommen wird.

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