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Gospelchor Crescendo: Ein großes Fest zum Jubiläum

Von: ch
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Sie machten aus ihrem Jubiläumskonzert ein großes Fest: die Mitglieder von Crescendo. Foto: Christoph Hahn

Düren. Es war ihr Tag, ihr großer Tag. Aus dem Jubiläumskonzert zum 40-jährigen Bestehen machten die 15 Mitglieder des Gospelchors Crescendo ein großes Fest: In der bis über den letzten Stuhl hinaus besetzten evangelischen Christuskirche in Düren feierten sie ihre Kunst – kein bisschen leise und beschwingt wie eh und je.

Eine Show, aber eine ohne Mätzchen: Das Konzert zeichnete sich durch eine durchdachte Form und Abfolge aus. Die drei Blöcke wurden von einer Art Rahmenhandlung zusammengehalten, in der der Chor-Vorsitzende Dieter Döppengießer und seine Mitstreiter als Moderatoren von „Radio Crescendo“ die vergangenen vier Jahrzehnte Revue passieren ließen – kein bloßes Blättern im Album, sondern auch ein kluges Anmoderieren der einzelnen Titel.

Von Sabrina Pelzer aus der ersten Sitzreihe heraus dirigiert, entfalteten die Crescendos fulminant ihr Können – wobei sie immer wieder auch ganz unsentimental und darum anrührend ihren verstorbenen Mitgründer und künstlerischen Leiter Martin Schröteler würdigten.

An den Anfang stellten die Sängerinnen und Sänger Stücke aus der Anfangszeit, etwa eine Bearbeitung von Bob Dylans „Blowin in the wind“ und ein Lied aus Schrötelers Feder über die Zustände im Südafrika der Apartheid-Zeit. Klassiker der Gospel- und Spiritualliteratur folgten, „Sometimes I Feel“ beispielsweise oder „Ol‘ Man River“, immer wieder aufgebrochen von temperamentvollen, sehr vital vorgetragenen Soli der Mitglieder.

Ein aktueller Block mit vielen Popsongs wie „Viva la vida“ rundete die Mischung ab und setzte einen Farbtupfer neben den anderen. Denn wie sie klingen mögen – die Crescendos sind immer auch anders.

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