Gleich drei Bands heizen dem Publikum kräftig ein

Von: kte
Letzte Aktualisierung:
Bene Adenauer (Guitar), Torste
Bene Adenauer (Guitar), Torsten Schramm (Vocals/Guitar), Fabian Renz (Drums) und Ole Gutmann (Bass) von „Caliber.X” rockten den Saal Behrendt in Schlich. Foto: Kevin Teichmann

Schlich. Langhaarige, verschwitzte, übel riechende und gewaltbereite Männer feiern zu einer Musikrichtung, bei der man den Text nicht mehr verstehen kann - so oder so ähnlich werden wohl viele über Metal denken.

Dass dies eindeutig ein Vorurteil ist, bewies einmal mehr das Festival „Brotherhood of Metal”, das am Freitag bereits zum dritten Mal stattfand.

Mit drei Bands, die allesamt noch vor dem Release ihres ersten Albums stehen, hatten die Initiatoren Wilhelm Krath und Norbert Nengelken einiges zu bieten.

„Rock Ignition” aus Dortmund machten den Auftakt und spielten neben eigenen Songs, welche im Bereich Melodic Hard Rock anzusiedeln sind, auch ein Cover von „Rock you like a hurricane” von den Scorpions. Front-Sängerin Heather Shockley erwartet übrigens in einigen Monaten ein Kind, den Auftritt in Schlich wollte sie sich allerdings nicht entgehen lassen: „Es ist noch am Anfang und ich habe den Arzt gefragt - momentan klappt es noch!”

Als zweite Band gaben sich „Avaia”, deren Songs sich im Genre Melodic Metal wiederfinden, die Ehre. Sie hatten mit einer männlichen und einer weiblichen Stimme ein sehr ausgewogenes Duo an den Mikrofonen und bekamen zudem bei einem Stück Unterstützung durch die Töchter von Sänger Roman Grzeganek, welche bei einer Ballade den Refrain mitsangen. „Ein Special für die Leute hier”, erklärte Grzeganek.

Großartiges Finale

Zum Abschluss spielten „Caliber.X”. Die vierköpfige Band aus Hennef sorgte für ein großartiges Finale aus Groove Metal mit Thrash-Einflüssen und Witzen zwischen den Songs. So spielte Sänger Torsten Schramm beispielsweise auf den Pokalerfolg des FC Hennef 05 gegen die Sportfreunde Düren im Halbfinale des Mittelrheinpokals an, um das Publikum aufzuziehen.

„Caliber.X” kam dennoch bestens bei den Gästen an. Diese forderten sogar eine doppelte Zugabe. Am Ende blickten die etwa 150 Besucher auf einen fantastischen Abend zurück. Thea, eine der zahlreichen Zuschauer, zog ein zum Abend passendes Fazit: „Gute Musik, gute Stimmung!”

Diese Stimmung währte auch nach den Auftritten, da die Bands sich noch mit den Gästen unterhielten.

Norbert Nengelken blickte bereits in die Zukunft: „Aller guten Dinge sind zwar drei, damit hören wir aber nicht auf.” Das vierte „B:O:M”-Festival ist bereits für den Oktober geplant und bislang haben die chilenische Band „Denun” und „Rough Silk” aus Hannover zugesagt. Letztere Band feiert dann im Saal von Gastgeber Hubert Behrendt ihr 20-jähriges Bestehen. Wie immer wird auch beim vierten Anlauf der Eintritt kostenlos bleiben. Ein Dank gilt hierbei Hubert Behrendt und seinem Team, die den Saal kostenlos zur Verfügung stellen und „lediglich am Ausschank verdienen”, wie Wilhelm Krath erklärte.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert