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Gewalt an Schulen: Vorbeugende Arbeit wird verstärkt

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Vertreter der Lenkungsgruppe des Netzwerks „Cool im Konflikt“ mit den Referenten, die für Vorträge zur Verfügung stehen. Foto: Dietmar Engels

Kreis Düren. „Cool im Konflikt“, das Netzwerk zur Gewaltprävention in Stadt und Kreis Düren weitet zu seinem zehnjährigen Bestehen die bisherigen Angebote aus. Schulkollegien erhalten die Möglichkeit, individuell Fachleute einzuladen, die zu den verschiedensten Aspekten der vorbeugenden Arbeit gegen Gewalt referieren.

In dem Netzwerk arbeiten die Jugendämter von Stadt und Kreis, die Polizei und die Schulaufsicht zusammen. Konkrete Zahlen zu Fällen von Gewalt und insbesondere zum Mobbing in den Schulen gibt es nicht. Die Verantwortlichen gehen aber davon aus, dass praktisch alle Schulen betroffen sind. Insbesondere das Mobbing mit modernen Kommunikationsgeräten hat vielerorts erschreckend zugenommen.

Das Netzwerk „Cool im Konflikt“ versucht, drohenden Problemen mit den verschiedensten Maßnahmen und Veranstaltungen vorzubeugen. So hat es bereits etliche Fachtagungen zum Thema und auch öffentliche Veranstaltungen wie Theateraufführungen und Vorträge für interessierte Eltern gegeben. Das neue Angebot soll an Bewährtem anknüpfen aber auch Neues ausprobieren. Alle Schulen der Sekundarstufen I und II (also ab der fünften Klasse) haben inzwischen das Faltblatt mit Informationen zu den angebotenen Fachvorträgen erhalten – in einer Stückzahl, die für alle Lehrkräfte an der jeweiligen Schule ausreicht.

Als Referenten stehen Fachleute des Deutschen Kinderschutzbundes, der Organisation „cooldown“, des Sozialwerks Dürener Christen, der Kreispolizeibehörde und des Vereins „Wellenbrecher“ zur Verfügung. Die Schulen können ohne Umwege mit den Referenten Termine vereinbaren. Der Dienst ist kostenlos. Das Netzwerk übernimmt alle entstehenden Kosten. Lediglich für gesondert vereinbarte Workshops wird eine Pauschale von 200 Euro fällig.

Voraussetzung für die Inanspruchnahme des Services ist die Mitgliedschaft im Netzwerk. Bisher machen 38 von rund 50 weitführenden Schulen mit. Die Mitgliedschaft ist kostenlos. Schulen, die ebenfalls mitarbeiten wollen, können sich mit den Jugendämtern in Verbindung setzen.

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