Langerwehe - Gesamtschule Langerwehe ist jetzt offiziell „Europaschule”

Gesamtschule Langerwehe ist jetzt offiziell „Europaschule”

Von: Sandra Kinkel
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Mit verblüffenden Tricks unterhielten die Mitglieder der Zauber-AG bei der Feier zur Verleihung des Titels „Europaschule”. Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. „Der Titel Europaschule ist viel mehr als nur ein Name. Er ist Programm und Verpflichtung zugleich.” Heinz Moll, Leiter der Gesamtschule Langerwehe, strahlt über das ganze Gesicht, als er diesen Satz sagt. Viele Menschen, Schüler, Ehemalige, Eltern, Lehrer sowie Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben sich im Forum der Langerweher Gesamtschule versammelt, um gemeinsam zu feiern.

Gefeiert wird die offizielle Europa-Zertifizierung der Schule. Um Europaschule zu werden, musste die Wehter Gesamtschule viele Voraussetzungen erfüllen: Viele verschiedene Schüleraustausche sind ebenso vorgeschrieben, wie bilinguale Unterrichtseinheiten, die es an der Langerweher Schule in Englisch, Französisch und Russisch gibt. Europäische Unterrichtsinhalte müssen in allen Fächern und allen Jahrgangsstufen einkehren. Heinz Moll: „Es geht Sprache, Kultur und Kommunikation. Europaschule zu sein bedeutet, nationalistische Tendenzen zu überwinden, das Gemeinschaftsgefühl in Europa zu stärken. Das ist die Basis für Wohlergehen, Frieden und Freiheit.”

„Das ist ein Lebensgfühl”

Auch der CDU-Bundestagsabgeordnete und Parlamentarische Staatssekretär im Bundesbildungsministerium Thomas Rachel gratulierte der „Familie” der Europaschule in Langerwehe, genau wie Bürgermeister Heinrich Göbbels, Landtagsabgeordneter Josef Wirtz und Schulpflegschaftsvorsitzender Dr. Karl Wolter.

Rachel betonte, dass gerade die Region Euregio-Maas-Rhein, zu der Langerwehe ja auch noch gehören würde, vom Europagedanken geprägt sei. „Das ist ein Lebensgefühl. Wenn Sie hier an dieser Schule Ihren Abschluss gemacht haben”, so Rachel in Richtung Schüler, „haben Sie schon die gemeinsamen kulturellen Wurzeln in Europa entdeckt. Und die Zusammenarbeit mit Menschen anderer Länder ist für Sie längst selbstverständlich.”

Großes Lob gab es für die Langerweher Europaschule auch von Joachim Keferstein, Ministerialrat im nordrhein-westfälischen Schulministerium und zuständig für die Europaschulen im Land. „Europaschulen sollen auf das Leben in Europa vorbereiten. Weil sie mehr Wissen über Europa vermitteln, die Schüler mehr Sprachen und lernen und sich deswegen besser verständigen können und auch mehr persönliche Kontakte gewinnen.”

Klar, dass auch die Schüler der Langerweher Europaschule bei der über zwei Stunden dauernden Feierstunde ganz maßgeblich mit von der Partie waren. Und bewiesen, dass der Europagedanke an ihrer Schule wirklich schon jetzt tief verwurzelt ist. Schulband „Pencilcase” begeisterte mit Rocksong , der Schulchor sang in Englisch und Französisch, die Oberstufenband hatte sich ebenfalls amerikanische Titel ausgesucht, und bei der Zauber-AG wurde mehr als einmal plötzlich die Europafahne buchstäblich aus dem Hut gezaubert.

Neue Schul-T-Shirts

Moderiert wurde der Abend übrigens von den beiden Schülersprechern Jessica Reinartz und Marvin Wirtz (beide Jahrgangsstufe 11). Und dass die jungen Leute sich wirklich mit „ihrer” Europaschule identifizieren, wurde auch deutlich, weil viele schon die neuen Schul-T-Shirts anhatten - in Dunkelblau mit dem Schriftzug „Europaschule”.
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