Gemeinde Nörvenich mietet früheres Altenheim für Flüchtlinge an

Von: de
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Nörvenich. Für die Unterbringung von Flüchtlingen hat die Gemeinde Nörvenich kurzfristig ein früheres Seniorenheim in der Hardtstraße angemietet.

„Der Gemeinde sind 16 Flüchtlinge aus Syrien, Zentralafrika und anderen Ländern zugewiesen worden. Wir mussten schnell reagieren, weil wir über keinerlei Unterbringungsmöglichkeiten mehr verfügten“, berichtet Bürgermeister Hans Jürgen Schüller.

Die Anfrage beim Eigentümer des ehemaligen Altenheims am Rande der Neffeltalaue habe schnell zum Erfolg geführt. „Wir konnten das Haus zu einem relativ günstigen Preis anmieten. Diese Art der Unterbringung ist uns sehr viel lieber als zum Beispiel die Beschaffung von Wohncontainern,“ erklärt Schüller. Das angemietete Gebäude sei von der Bausubstanz und von der Ausstattung her in einem guten Zustand und überdies „reizvoll gelegen“.

Es sei kein Problem gewesen, die kurzfristig zugewiesenen Flüchtlinge – darunter Familien mit Kindern – in der früheren Senioreneinrichtung menschenwürdig unterzubringen. Das Haus biete noch „in geringem Umfang weitere Kapazitäten.“ Zwei Zimmer könnten nach der nötigen Renovierung noch bereit gestellt werden.

Schüller bemängelt in diesem Zusammenhang, dass die Zuweisung von Flüchtlingen „in aller Regel sehr kurzfristig“ erfolge. Der Bürgermeister: „Ein gewisser Vorlauf würde uns die Sache wesentlich erleichtern. Das gilt sicher auch für andere Gemeinden“.

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