Nörvenich - Gemeinde kann Gebühren weitgehend konstant halten

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Gemeinde kann Gebühren weitgehend konstant halten

Von: Dietmar Engels
Letzte Aktualisierung:

Nörvenich. Zwar müssen die Bürger der Gemeinde Nörvenich in diesem Jahr für die kommunalen Gebühren etwas tiefer in die Tasche greifen. Die Erhöhungen fallen aber sehr maßvoll aus.

Die zusätzliche Belastung für einen „Musterhaushalt” mit drei Personen beträgt nach Angaben von Bürgermeister Hans Jürgen Schüler rund zwei Euro im Monat.

Mit dem harten Winter hängt es zusammen, dass die Gebühren für die Straßenreinigung angehoben werden müssen. Mussten die Grundstückseigentümer im vergangenen Jahr 96 Cent je laufenden Meter für die maschinelle Reinigung zahlen, so sind es in diesem Jahr 1,32 Euro. Bei der Handreinigung erhöht sich die Gebühr von 6 Euro auf 6,36 Euro. Bei diesen Beträgen handelt es sich um Vorausleistungen. Die endgültige Gebühr wird nach dem Kassensturz am Jahresende festgelegt.

Abwasser wird teurer

Die Abwassergebühr müsste eigentlich auch um wenige Cent pro Kubikmeter angehoben werden. Die Gemeinde verzichtet aber darauf, eine Anpassung vorzunehmen. So beträgt die Vorausleistung in diesem Jahr unverändert 3,86 Euro pro Kubikmeter Schmutzwasser und 70 Cent pro Kubikmeter Niederschlagswasser. Die geringfügige Unterdeckung wird aus dem Sonderposten für den Gebührenausgleich ausgeglichen.

Bei den Abfallbeseitigungsgebühren kommt die Gemeinde nicht umhin, die entstehenden Mehrkosten in die Kalkulation einzubeziehen. Die Jahresgebühr für eine 60-Liter-Tonne steigt von 88,20 Uhr im vergangenen Jahr auf 93,96 Euro in diesem Jahr. Für eine 120-Liter-Tonne sind statt bisher 135,24 Euro nun 140,76 Euro zu berappen.

In seiner Sitzung am Donnerstagabend beschloss der Haupt-, Finanz- und Umweltausschuss die genannten neuen Gebührensätze. Sie müssen noch formell vom Gemeinderat bestätigt werden, was aber als sicher gilt.
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