Ganztag beginnt, aber die Mensa ist noch nicht fertig

Von: Margret Vallot
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Düren. „Weil wir so viel Platz haben”, erzählt der Leiter der Realschule Bretzelnweg, Walter Norbisrath, sei die Schule für die Umwandlung in eine Ganztagsschule besonders gut geeignet. In der Tat.

In der Schule ist reichlich Raum für alle Aktivitäten, die Realschulen anbieten. Es gibt zahlreiche Klassenräume, dazu Fachräume für Informatik, Biologie und Chemie beispielsweise - sowie zwei Turnhallen und einen Gymnastikraum.

In der Schule, die in früheren Jahren über 1000 Kinder besuchten, werden im kommenden Schuljahr noch 420 Jungen und Mädchen unterrichtet. Um das Gebäude in eine Ganztagsschule umzuwandeln, muss nur eine neue Mensa gebaut werden.

Mit den Arbeiten wurde vor den Sommerferien begonnen, diese Ferien werden allerdings nicht ausreichen. Erst nach den Herbstferien, so der Schulleiter, werde die neue Mensa ihren Betrieb aufnehmen können. Bis dahin müsse ein Provisorium reichen. Ein Klassenzimmer wird deshalb in einen Speisesaal umgewandelt. Ein Caterer wird die Mahlzeiten liefern.

Bürgermeister Paul Larue teilte auf Anfrage mit, bei Baustellen gebe es manchmal Überraschungen. Im Bretzelnweg musste ein Weg als öffentlicher Weg umgewidmet werden, „das hat eine Verzögerung mit sich gebracht”. Wegen des Konjunkturpakets II habe das nicht aufgestockte Personal jetzt sowieso „viele zusätzliche Baustellen”. Nicht jede werde auf den Tag genau pünktlich fertig. „Damit müssen wir leben”, so Larue.

Am kommenden Montag, 17. August, starten in der Realschule zunächst nur die beiden 5. Klassen mit dem Ganztagsunterricht. Und das auch nur drei Tage die Woche. Von Jahr zu Jahr werden dann durchlaufend und aufbauend mehr Kinder in den Genuss des Ganztagsunterrichts kommen.

Deshalb wird die Mensa, die außerhalb der Mittagszeit wie eine Cafeteria genutzt wird, auch 100 Plätze umfassen, eine Küche gehört dazu. Tische und Stühle für die 150-Quadratmeter-Mensa sind bereits bestellt. Der langgestreckte Raum im Untergeschoss wirkt schon jetzt hell und schön. Auf breiter Front gibt es Fenster.

Ab Montag muss allerdings, wie erwähnt, ein Provisorium reichen. Zum Ganztagsangebot gehören ab Montag die nachmittägliche Förderung der Jungen und Mädchen in kleinen Gruppen, aber auch spezielle Arbeitsgemeinschaften - in Musik, Theater und Sport beispielsweise.
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