Ganz Schmidt lacht über ein Video zum „Kirchenstreit”

Von: Anneliese Lauscher
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Schmidt. Die „Interessengemeinschaft Jugend Schmidt” ist weit über die Grenzen des Ortes hinaus bekannt. Ihr Aushängeschild ist der „Randaleball”, der eine 30-jährige Tradition hat und immer wieder zum angesagten Treffpunkt der Jugend der Region wird.

Die Plakate zum Randaleball haben schon Kultstatus, sie zeugen oft von einem außergewöhnlichen Ideenreichtum und sind aufgrund ihrer witzig-frechen Aufmachung ein echter Hingucker.

Zum Status des begehrten Sammelobjektes wird es wahrscheinlich das Plakat zum letzten Randaleball bringen, hier wird zum „Weihnachtsrandaleball in St. Nunziata” eingeladen unter dem Motto „Biste Assi, biste König - mußte WEG!” Und die Mitglieder des (entlassenen) Kirchenvorstands hatten freien Eintritt.

Originalschauplätze, Laienschauspieler

Dass diese tatsächlich der Einladung folgen würden, damit hatte man nicht ernsthaft gerechnet. Aber die Ankündigung eines „Enthüllungsvideos” mag sie wohl angelockt haben. So kam es, dass sich tatsächlich Jung und Alt über einen kleinen Film köstlich amüsierte: Wer da im Mittelpunkt des Interesses steht, ist unschwer zu erraten. Gedreht an Original-Schauplätzen mit Laienschauspielern, hat das Werk mit Sicherheit den Akteuren einen höllischen Spaß gemacht.

Wie eine wilde Meute mit Besen und Mistgabeln Hochwürden aus der Kirche und aus dem Dorf jagt - unterlegt vom abgewandelten „Ich will noch nicht gehÔn” - das ist einfach irrsinnig witzig. Nicht mal Kirchenasyl wird dem Flüchtling gewährt.

Die Flucht geht durch Strauch nach Simmerath und weiter ins Monschauer Land, schließlich nach Rom und Köln und endet - im „Halleluja” aus Georg Friedrich Händels Messias. Das Enthüllungsvideo sorgt zurzeit für viel Gesprächsstoff in Schmidt. Und im Gästebuch der IG Jugend gibt es bereits Einträge von Menschen, die zum Ausdruck bringen, dass diese Solidaritätsbezeugung mit dem Kirchenvorstand sie sehr erfreut.
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