Ganz Langerwehe wird analysiert

Von: Sandra Kinkel
Letzte Aktualisierung:
Die Zukunft von Langerwehe fes
Die Zukunft von Langerwehe fest im Blick: Walter Jordans, Georg Merzenich, Michael Maaß und Lothar Kurth (von Foto: Sandra Kinkel

Langerwehe. „Es ist gelungen, dass Leute gemeinsam an einem Projekt arbeiten, die sich sonst vielleicht nie getroffen hätten.” Lothar Kurth ist einer der Initiatoren der Langerweher Zukunftswerkstatt. Ziemlich genau ein Jahr ist es her, dass gemeinsam mit der Aachener Kathy-Beys-Stiftung in der Töpfergemeinde die Zukunftswerkstatt ihre Arbeit aufgenommen hat, Zeit für eine erste Zwischenbilanz.

Drei Arbeitskreise haben sich gebildet, nämlich die Gruppen Soziales, Klima/Energie und Wirtschaft, rund 40 Leute arbeiten mit. Man habe gelernt, sagt Lothar Kurth, der sich genau wie Walter Jordans besonders im Bereich „Klima und Energie” engagiert, „dass wir uns anders organisieren müssen und eine bessere Abstimmung mit der Gemeinde brauchen”. Das kann jetzt gelingen, immerhin ist Michael Bunse von der Personalabteilung der Verwaltung jetzt fester Ansprechpartner für die Mitglieder der Zukunftswerkstatt. „Wir wünschen uns”, sagt Walter Jordans, „aber auch ein festes Bekenntnis des Gemeinderates, der unsere Arbeit als klare Bürgerbeteiligung anerkennt. Und natürlich in seinen Entscheidungen berücksichtigt.”

Die Projekte, an denen gearbeitet wird, sind vielfältig. Es geht zum Beispiel um energetische Gebäudesanierung und eine neue Internetpräsenz der Gemeinde, die die Möglichkeit schaffen soll, sich mit wenigen Klicks umfassend und ausführlich über Langerwehe zu informieren. Ein wichtiges Anliegen ist den Mitarbeitern der Zukunftswerkstatt auch die Entwicklung des Zentrums. Michael Maaß: „Wir führen Gespräche mit Geschäftsleuten aus dem Ort, ob es möglich ist, in Langerwehe eine Art DORV-Laden zu etablieren.” Hier soll man einkaufen können, denkbar ist aber zum Beispiel auch, dass eine Börse für gegenseitiges Helfen bei Hausarbeiten, Seniorenbetreuung oder ähnlichem eingerichtet wird. Maaß: „Auch eine Tafel, bei der Lebensmittel an Bedürftige verteilt werden, ist für Langerwehe denkbar. Daran wollen wir arbeiten.”

Donnerstag geht es los

Es ist den Verantwortlichen der Zukunftswerkstatt gelungen, eine Studentin der Fachhochschule Aachen zu gewinnen, die ihre Masterarbeit im Bereich Wirtschaftswissenschaften zum Thema „Optimierungspotenziale für Langerwehe” schreibt. Am kommenden Donnerstag beginnt Anke Fell mit der Arbeit. Sie hat eine private Unterkunft gefunden, die Finanzierung der Arbeit steht. Ziel der Masterarbeit ist, das derzeitige Angebot von Einzelhandel, Gastgewerbe und Tourismus in Langerwehe zu analysieren. Gleichzeitig soll sie zur Attraktivitätssteigerung von Langerwehe beitragen.

„Die Arbeit in der Langerweher Zukunftswerkstatt”, sagt Georg Merzenich, „macht wirklich auch Spaß. Man kann sich in lockerer Runde sehr konstruktiv einbringen.” Übrigens suchen die Zukunftswerkschaftler noch neue Mitstreiter.

Wer mitarbeiten möchte, kann sich unter georg.merzenich@enjoy-sales.de melden.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert