Düren - Gänsehaut-Gefühle bei Konzert

Gänsehaut-Gefühle bei Konzert

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Solistin Marion Schoeller sorgte für Gänsehaut-Gefühle bei den Zuhörern mit dem wundervoll gesungenen „Ave Maria” von Giulio Cacini, sensibel begleitet von Hub Nickel.

Düren. Glänzende Solisten in der wundervollen Atmosphäre der St. Joachims Kirche. Das Jahresabschlusskonzert der Cappella Villa Duria wurde erneut seinem Ruf gerecht, zu einem der Höhepunkte im Dürener Konzertleben zu gehören.

Es war eine interessante, anregende, anziehende und spannende musikalische Mischung, die geboten wurde, die in ihrer Verschiedenheit fesselte und hinriss. Besinnliche Stücke, heitere melancholische, froh stimmende Werke, die musikalische Auswahl entsprach der Stimmung zwischen Weihnachten und Silvester-Nachdenklichkeit.

Einschließlich eines Gänsehaut-Feelings bei Giulio Cacinis „Ave Maria”, wundervoll gesungen von Marion Schoeller und sensibel begleitet oder geführt von Hub Nickel an der Trompete, und Johannes Esser an der Klais-Orgel.

Fast schon herb war da Übergang zu Bachs „Toccata und Fuge d- moll”, aber doch auch der Augenblick, auf den viele Besucher gewartet hatten. Dieses Werk hat seinen festen Platz im Jahresabschlusskonzert. Die Spannung, die sich durch die Interpretation aufgebaut hatte, löste sich dann auf in lang anhaltenden Beifall und stehenden Ovationen.

Es waren aber nicht nur diese beiden Werke, die das Publikum im sehr gut besuchten Gotteshaus begeisterten. Ob Vincenzo Bellinis „Casta Diva” aus der Oper „Norma”, Carl Sattlers Weihnachtspastorale über „ Es ist ein Ros entsprungen”, Anton Dvoraks „Lied an den Mond” oder Charles Gounods „Repentir” sowie Hillers Variationen über „Oh du fröhliche”, Pietro Mascagnis „Intermezzo” aus der Oper „Cavalleria rusticana”, Adolphe Adams „Noel” oder Max Regers „Weihnachten” (op.145.3) oder der Einstieg in den Konzertabend mit Leopold Mozarts Konzert in B-Dur, Marion Schoeller, Hub Nickel und Johannes Esser zeigten ihr meisterliches Können, perfekt aufeinander abgestimmt.

Es waren qualitätsvolle Konzertstunden, mit einem für den Anlass maßgeschneiderten Programm, das noch lange nachwirkte. Bei Wein und Brot, das nach dem Konzert gereicht wurde, hatte man dann die Gelegenheit, gemeinsam oder allein auf das alte Jahr zurück zu blicken und auf das Neue Jahr anzustoßen und sich langsam aber sicher auf verhaltene oder ausgelassene Silvester-Fröhlichkeit einzustimmen.
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