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Futtermobil ist einmal im Monat in jeder Gemeinde

Letzte Aktualisierung:

Düren. Um Tierbesitzern, die in eine finanzielle Notlage geraten sind, zu helfen, hat die Tierschutz-Stiftung im Kreis Düren die „Tierische Futterhilfe” vor gut einem Jahr eingerichtet.

Über das Tierheim in Düren konnten Anträge auf eine teilweise Übernahme der Hundesteuer gestellt oder Futter für die eigenen Tiere abgeholt werden. Damit sollte verhindert werden, dass Tierbesitzer ihre Tiere aus wirtschaftlicher Not heraus im Tierheim abgeben müssen. „Vor allem bei Rentnern mit kleiner Rente sehen wir eine Hilfsbedürftigkeit”, so Jürgen Plinz von der Tierschutz-Stiftung.

Ziel der vor sechs Jahren gegründeten Stiftung sei es, dafür zu sorgen, dass Tiere nicht aus ihrer sozialen Beziehung gerissen würden. Für die Menschen sei ein sehr knapper Geldbeutel schon schwer, meist sei das Haustier ein wichtiger Sozialkontakt - der beste Freund in der Not. Dieser solle dann nicht ins Tierheim müssen, so Plinz weiter.

Nach dem ersten Jahr Testphase sei klar geworden, dass die Stiftung mit ihrem Hilfsangebot zu den Menschen in die Ortschaften müsse, sagt Plinz. Daher wird ab sofort ein Futtermobil einmal monatlich in die Gemeinden des Altkreises Düren kommen.

Bedürftigkeit nachweisen

Bei der Aktion „tierische Futterhilfe” werden bedürftige Tierhalter mit Futter unterstützt. In Einzelfällen erfolgt eine teilweise Erstattung der Hundesteuer. Unterstützung erhalten Tierhalter mit Erstwohnsitz im Kreis Düren.

Die Stiftung weist darauf hin, dass bei der Versorgung nur Tiere berücksichtigt werden können, die vor Eintritt der Notsituation angeschafft wurden. Der Halter muss die Bedürftigkeit nachweisen und einen entsprechenden Antrag stellen.

Da die Stiftung nun in den Orten des Altkreises präsent sein wird, können die Anträge auf Futterunterstützung am Ausgabefahrzeug gestellt werden. Da die Tierschutz-Stiftung im Kreis Düren nur begrenzte finanzielle Möglichkeiten besitzt und weitere Mittel oder gar Futter aus dem Tierheim nicht zur Verfügung stehen, wird das Futter für diese Aktion von der Stiftung erworben.

Deshalb ist je Tier nur eine Unterstützung in Höhe von maximal 50 Prozent des zu erwartenden Futterbedarfs möglich. Auch die Erstattung der Hundsteuer beträgt maximal 50 Prozent des Steuer-Jahresbetrages. Plinz: „Die Stiftung finanziert sich aus eigenen Mitteln, die uns von einem Spender zur Verfügung gestellt wurden.” Die Termine des Futtermobils und alle Informationen gibt es auch auf der Internetseite des Dürener Tierheimes oder bei der Tierschutz-Stiftung im Kreis Düren, Am Tierheim 2, unter der Telefonnummer 02421/4078451.
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