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Fußgängercheck: Hohe Bordsteine und schmale Wege

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Diese auffällige Querungshilfe am Bürgerhaus in Merzenich ist zwar immer noch nicht für Rollstuhlfahrer geeignet, hat aber zu einer erheblichen Verkehrsberuhigung und mehr Sicherheit geführt. Foto: Dietmar Engels

Merzenich. Mit vielen kleinen Maßnahmen will die Gemeinde Merzenich den nicht mehr so beweglichen Fußgängern und Rollstuhlfahrern das Leben im Hauptort etwas leichter machen. Die Verbesserungen gehen auf den „Fußgängercheck“ zurück.

In Kooperation mit dem Kreis Düren und dem Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) hat sich die Gemeinde Merzenich am Projekt „Verkehrssichere Städte und Gemeinden im Rheinland“ beteiligt. Im Mittelpunkt standen zwei Ortsbesichtigungen im September, bei den Senioren und Behinderte die kritischen Punkt im Hauptort unter die Lupe nahmen.

Vielerorts fehlen noch Bordsteinabsenkungen an Straßeneinmündungen und Kreuzungen. Sie sollen mit und mit eingerichtet werden. Viele Bürgersteige sind zu schmal für Menschen, die mit dem Rollator oder dem Rollstuhl unterwegs sind. Verbesserungen lassen sich in dem „gewachsenen“ Ort an etlichen Stellen gar nicht oder nur mit großem Aufwand erreichen.

Ein ständiges Ärgernis sind „wild“ abgestellte Fahrzeuge, an den kaum ein Vorbeikommen ist. Die Gemeinde will die Überwachungsmaßnahmen verstärken. Schnell und unbürokratisch lassen sich oft Sichtbehinderungen durch Wildwuchs am Straßenrand beheben.

Grundstücksbesitzer, die darauf angesprochen wurden, haben meistens prompt reagiert. Die neu eingerichtete Querungshilfe in der Burgstraße in Höhe des Bürgerhauses ist zwar für Rollstuhlfahrer nicht genügend groß angelegt, hat aber zu einer wesentlichen Verkehrsberuhigung geführt, so dass die Straßenüberquerung an anderen Stellen sicherer geworden ist.

Dem Wunsch vieler Senioren und Behinderter folgend, will die Gemeindeverwaltung eine möglichst ebene Zuwegung zur S-Bahn-Haltestelle einrichten. Es sollen entsprechende Gespräche mit der Bundesbahn geführt werden.

Die Teilnahme an dem Projekt hat dazu geführt, dass die Belangen der nicht mehr so mobilen Menschen mehr beachtet werden.

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