Für Ellen Schwiers ist es eine Traumrolle

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Ellen Schwiers freut sich auf ihren Auftritt am 25. Januar im Haus der Stadt Düren. Sie spielt an der Seite ihres Bruders Holger Schwiers.

Düren. Die mit Düren eng verbundene Schauspielerin Ellen Schwiers hat am Dienstag, 25. Januar, im Haus der Stadt gewissermaßen ein Heimspiel. An der Seite von Holger Schwiers spielt sie in dem Stück „Gin Rommé” von Donald L. Coburn. Die Vorstellung beginnt um 20 Uhr.

Weller Martin (Holger Schwiers) lebt seit einem Herzinfarkt im Altersheim, wo er sich stur der „fürsorglichen Belagerung” durch das Pflegepersonal verweigert. Fonsia Dorsey (Ellen Schwiers) scheint sich mit den Heimverhältnissen besser arrangiert zu haben. Wellers Leidenschaft für das Kartenspiel „Gin Rommé” führt die Beiden zusammen.

Die Karten als Bindeglied

Die Karten werden zum Bindeglied und zum Katalysator für Konflikte, Lebenslügen werden aufgedeckt und die Temperamente machen sich Luft, besonders bei Weller, weil Fonsia Dorsey mit schöner Regelmäßigkeit das Spiel gewinnt.

Durch die Diskussionen um die Zustände in Altersheimen und die Probleme der immer älter werdenden Gesellschaft hat das Stück eine ganz neue Aktualität bekommen. „Zwar ist Gin Rommé´ keine Sozial-Reportage, trotzdem können wir unser Verhältnis zum Altern und die Auswirkungen auf unser aller Leben nicht beiseite lassen”, Donald L. Coburn.

Ellen Schwiers: „Seit ich 1978 die deutsche Erstaufführung von ,Gin Rommé´ an den Kammerspielen in München mit der wunderbaren Maria Nicklisch und dem großartigen Peter Lühr gesehen habe wollte ich die Rolle der Fonsia Dorsey am Ende meines Berufslebens unbedingt spielen. Nun erfülle ich mir diesen Herzenswunsch und eine besondere Freude ist es für mich, dass ich sie mit meinem Bruder Holger Schwiers als Partner spielen werde. Nach seinem großen Erfolg als Jedermann reizt ihn die Figur des bärbeißigen Weller Martin, der in seiner Sturheit so herrlich komisch sein kann.” Karten zu 14, 17 und 19,50 Euro (50 Prozent Ermäßigung für Schüler und Studenten) gibt es an der Theaterkasse im Haus der Stadt und ab der Kulturtheke im Bügerbüro am Markt.
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