Düren - Für das Engagement in Tansania ausgezeichnet

Für das Engagement in Tansania ausgezeichnet

Von: elfa
Letzte Aktualisierung:
weggemeinschaftbu
Der „Eine-Welt-Arbeitskreis der Pfarre St. Martin Langerwehe” und der „Förderverein St. Marien für Entwicklung und Frieden” teilen sich den Preis „Weggemeinschaft international 2009” für ihr nachhaltiges Engagement in Tansania. Foto: elfa

Düren. Seit 1999 vergeben die Region Düren im Bistum Aachen und der „Förderverein St. Marien für Seelsorge und Caritas” den mit 1000 Euro dotierten Preis „Weggemeinschaft international” an weltkirchliche Partnerschaften von Gemeinden, Verbände, Schulen und andere Initiativen, die sich für nachhaltige Entwicklungsprojekte in der Einen Welt einsetzen.

Mit der Preisvergabe soll das entwicklungsbezogene Engagement von katholischen und ökumenischen Gruppen unterstützt und öffentlich gewürdigt werden sowie die Partnerschaftsarbeit katholischer Träger in der Region Düren mit Partnern der Ortskirchen Afrikas, Asiens, Lateinamerikas und Osteuropas gefördert werden. „Es liegt in unserer Verantwortung als Glaubende, solch ein Engagement zu unterstützen”, sagt Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz.

Den Preis „Weggemeinschaft international 2009”, den der Regionaldekan jetzt überreichte, teilen sich diesmal zwei Initiativen: der „Eine-Welt-Arbeitskreis der Pfarre St. Martin Langerwehe” und der „Förderverein St. Marien für Entwicklung und Frieden”. Beide engagieren sich für Entwicklungsprojekte in Tansania. Der „Eine-Welt-Arbeitskreis der Pfarre St. Martin” hat sich vor mehr als 25 Jahren als Privatinitiative von Langerweher Bürgern gegründet.

Sie sammelten damals Spenden, um unzählige Projekte der Diözese Njombe zu unterstützen, die von der ehemaligen Langerweherin Susemarie Gross initiiert und betreut wurden. Durch die Erlöse aus dem monatlichen Verkauf von fair gehandelten Produkten und durch die Gewinnung neuer Spender konnten die Langerweher über 50.000 Euro für das aktuelle Projekt in dem Dorf Kibena bereitstellen. Dort entsteht derzeit eine Sekundarschule mit Klassen- und Fachräumen, einem Internat und Wohngebäuden für die Lehrkräfte.

Der „Förderverein St. Marien für Entwicklung und Frieden” engagiert sich ebenfalls schon lange in Tansania. Hier pflegt der Verein seit 1985 die Freundschaft mit der Partnergemeinde St. Marien in Mavanga. Seit 2008 konnten dort viele nachhaltige Entwicklungsprojekte verwirklicht werden, die vom Förderverein mitfinanziert wurden.

Dazu zählen der Bau eines Wasserkraftwerks, das die Dorfbevölkerung mit ausreichend Trinkwasser versorgt, der Neu- und Umbau einer Grundschule, die Errichtung eines Gesundheitszentrums mit 100 Betten, der Bau von Bewässerungsanlagen für Garten-Plantagen sowie die Anschaffung einer Dreschmaschine.

Regionaldekan Hans-Otto von Danwitz hofft, dass nicht nur die beiden ausgezeichneten Initiativen von der Preisverleihung profitieren, sondern auch alle anderen regionalen Initiativen, die sich weltweit für nachhaltige Entwicklungsprojekte einsetzen. Der Preis sei eine Ermutigung für alle „dranzubleiben und dabei zu sein”, sagt von Danwitz.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert