Düren - Fünfte Tenniskrone in Folge für Oliver Bünten

Fünfte Tenniskrone in Folge für Oliver Bünten

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
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Das hatte Oliver Bünten selbst nicht unbedingt erwartet: Zum fünften Mal in Folge sicherte er sich die Dürener Tenniskrone. Foto: Guido Jansen

Düren. Die Wachablösung hätte kommen sollen. Ist sie aber nicht. Oliver Bünten heißt der alte und neue Stadtmeister im Dürener Tennis. Der Spieler des Dürener TV hat die prestigeträchtige Herren-A-Konkurrenz beim größten Tennisturnier der Region zum fünften Mal in Folge gewonnen.

Im Finale konnte Bünten Lars Faber von Düren 99 im Tie-Break bezwingen. „Lars ist der kommende Mann hier in Düren”, sagte Bünten über seinen Final-Gegner. „Eigentlich hätte er mich jetzt schon schlagen sollen”, deutete Bünten an, dass er Fabers Niveau höher als sein eigenes einschätzt. „Wenn wir beiide unser bestes Tennis spielen, dann gewinne ich nicht”, so Bünten weiter.

Lars Faber bestätigte die Worte des erfolgreichen Titelverteigers mit einem Nicken. „Ich bin an meinen Fehlern gescheitert”, so der 24-Jährige. Sonderlich grämen braucht sich der Herausforderer nicht. Schließlich hat er noch reichlich Zeit, das Turnier, das im kommenden Jahr turnusmäßig ein paar Meter weiter beim Post Ford Sportverein stattfindet, zu gewinnen. Oliver Bünten ist 36 Jahre alt.

„Immer etwas Besonderes”

„Ich habe mit 26 überhaupt zum ersten Mal hier im Finale gestanden. Und da habe ich sang - und klanglos verloren. Das ist immer etwas ganz Besonderes, hier zu spielen”, so der Serien-Sieger. „Es ist hier in Düren eben das Turnier, über das Alle reden. Hier kommen die meisten Zuschauer”, erklärte der Stadtmeister.

400 waren am Finaltag dabei und verfolgten, wie die letzten Titel der 51. Dürener Tennis-Stadtmeisterschaft vergeben wurden. Im Gegensatz zu den Herren haben bei den Damen die jungen Spielerinnen das Heft in der Hand. Im Finale zweier Spielerinnen von Rot-Weiß bezwang die 17-jährige Jessica Steinborn die 16-jährige Lena Pingen. Steinborn sammlte noch einen weiteren Titel ein. Nach ihrem Einzel-Sieg war sie auch im Mixed erfolgreich - an der Seite von Vater Christoph bezwang sie die Vereinskollegen Patricia und Alexander Mügge.

Sieger der Herren 40-Konkurrenz, die mit 36 Startern das größte Teilnehmerfeld aufzuweisen hatte, wurde Dirk Möller (Rot-Weiß) vor Ingo Trappe (Gilde). „Wir hatten durchgehend viele Zuschauer”, sagte Winfried Zientz von der Turnierleitung. Selbst bei schlechtem Wetter sei die Anlage gut besucht gewesen.

Ein Grund dafür seien die vielen Meldungen gewesen. Rund 300 Aktive haben etwa 500 Mal gemeldet - verteilt auf 40 Klassen. „Da fällt eine Menge Arbeit an”, schilderte der Rot-Weiß-Vorsitzende Robert Kindgen. „Deswegen gilt mein Dank Allen, die hier so mit angepackt haben.” Das gelte ganz besonders für Vorstandsmitglied Karl-Heinz Nouvertn. „Er war unser Arbeitstier”, so Kindgen. Einen weiteren Dank richteten

Zientz und Kindgen an die die Tennishallen Dohr-Schirp und Bandfay, die ihre Plätze großzügig zur Verfügung gestellt hatten, wenn der Regen das Spielen auf den Sandplätzen verhindert hat. Zu einem Engpass ist es trotz der hohen Zahl an Meldungen nämlich nicht gekommen. Das hat auch damit zu tun, dass sich die drei an der Rur benachbarten Klubs Rot-Weiß, Post Ford Sport und DTV gegenseitig aushelfen. Das wird auch im kommenden Jahr der Fall sein, wenn die Post das Turnier ausrichtet. Dann allerdings wesentlich früher. Die 52. Auflage beginnt bereits am 4. Juni.
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