Fünf Stunden lang Spaß pur beim Rheinischen Abend

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Die Cheerleader des 1. FC Köln umrahmen den Vorsitzenden der Kirmesgesellschaft Kreuzau, Günter Kirschbaum, und Hahnenkönig Willi Schäfer, der eigens einen FC-Schal umgelegt hatte.

Kreuzau. Was vor zehn Jahren durch einen freundschaftlichen Kontakt begann, hat mittlerweile Tradition: Zum achten Mal traten wieder die Spitzenkräfte des Stammtisch Kölner Karnevalisten in der ausverkauften Kreuzauer Festhalle auf. In einem fünfstündigen Programm löste ein Höhepunkt den nächsten ab.

Die Tanzgarde „De Höppemötzjer” und das „Tanzcorps Rheinmatrosen” mit ihren „Minis” waren mit insgesamt über 90 Aktiven angereist und zeigten zum Teil akrobatische Hebe- und Wurffiguren.

Gesangs- und Musikgruppen wie „Cölln-Girls”, „Dä Mann mit dr Trööt”, „De Jung usem Vürjebirch”, „Swinging Fanfars Blau-Weiß Köln”, „Krageknöpp” und „Klüngelköpp” sowie die schrille und buntgemischte Gruppe „Querbeat” brachten den Saal zum Toben. Dass „Et fussich Julche” Marita Köllner in Kreuzau dabei war, versteht sich mittlerweile von selbst. „Für euch nehm ich mir immer Zeit! Für üch ze singe ess Gefühl pur!”

Die Redner „Papa Pape” alias Christian Pape, „Dä Mann mit däm Hötche” alias Peter Raddatz, „Schlabber und Latz” alias Bernd Horbach und Dieter Baumanns, „Ne komische Hellije” alias Peter Kolb und „Manni, der Rocker” alias Manfred-Martin Nutsch-Mai, allesamt bekannt aus Funk und Fernsehen, sorgten für Begeisterung.

Trotz eines verlorenen Heimspiels des 1. FC Köln am gleichen Abend erschienen die Cheerleader des Traditionsvereins und zeigten gegen Mitternacht ihr tänzerisches und akrobatisches Können - sehr zur Freude des amtierenden Hahnenkönig und eingefleischten FC-Fans Willi Schäfer, der vor dem Auftritt der Cheerleader in deren Mitte aufgenommen wurde.

Doch was nützt das beste Programm ohne ein entsprechendes Publikum, dem Jürgen Blum als 1. Vorsitzender und Baas des Stammtischs Kölner Karnevalisten, ein großes Lob aussprach. Trotz des fünf Stunden dauernden Programms, das ohne Pause durchgezogen wurde, spendeten die Zuschauer bis zur letzten Sekunde tosenden Beifall und hörten jedem Redner aufmerksam zu. Jürgen Blum: „Ein solches Publikum ist einfach großartig und das wohl größte Kompliment an die Künstler, das man geben kann.”

Zum Schluss galt es noch, danke zu sagen zu Bruno Praß, der als 2. Vorsitzender des Stammtischs durch das Programm führte und zur Kapelle Markus Quodt, die den Abend musikalisch begleitete.

Nach diesem Abend war man sich schnell einig, dass es im nächsten Jahr zur neunten Auflage des Rheinischen Abends in Kreuzau kommen wird. Am 21. Oktober 2011 wird der Stammtisch Kölner Karnevalisten wieder in die Kreuzauer Festhalle einziehen.
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