Friedenssymbol in der alten Stadtgärtnerei

Von: inla
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Stellten den Baum für Menschenrechte gestern auf dem Gelände der alten Stadtgärtnerei vor: Vertreter der Dürener Gruppe von amnesty und des Dürener Service Betriebes. Foto: Ingo Latotzki

Düren. Theoretisch kann er bis zu 1000 Jahre alt werden und 40 Meter hoch: ein Gingkobaum. Ein solches Exemplar steht nun auf dem Gelände der alten Dürener Stadtgärtnerei. Es ist ein Baum der Menschenrechte, den passend zum Internationalen Tag der Menschenrechte die Dürener Ortsgruppe von amnesty international vorstellte.

„Wir sind sehr froh, diesen Platz gefunden zu haben”, sagte Gruppensprecher Frank Schnorrenberg. Bisher hatte ein Menschenrechtsbaum in der Dürener Kölnstraße gestanden. Nachdem allerdings ein Lkw gegen den Stamm gefahren ist, musste der Baum gefällt werden. Dass der jetzige neue Platz mindestens genauso gut ist, davon ist Richard Müllejans, Chef des Dürener Service Betriebs, überzeugt. Die alte Stadtgärtnerei verändert derzeit ihr Gesicht.

Die aus dem 19. Jahrhundert stammende Anlage nahe des Willy-Brandt-Parkes an der Valencienner Straße wird zu einer Kulturstätte umgebaut. Der DSB will als Betreiber einen Lerngarten einrichten, der besonders von Schülern und Kindergartenkindern genutzt werden kann. Der Nachwuchs erfährt vor und in den alten Gewächshäusern etwas über Kräuter, Heilpflanzen, Blumen und Bäume. Außerdem soll auf dem Areal künftig Kleinkunst geboten werden. Bis zur Eröffnung ist es aber noch ein bisschen hin, sagte DSB-Chef Müllejans. Der Lerngarten wird 2011 in Betrieb gehen.

Bis dahin wird der Gingkobaum ein Stückchen gewachsen sein. „Das ist ein symbolträchtiger Baum”, sagt amnesty-Gruppensprecher Schnorrenberg, unter anderem steht er für den Frieden. Für die Dürener ai-Gruppe kündigte Schnorrenberg an, die Städtepartnerschaft zwischen Düren und Jinhua in China „künftig kritisch zu begleiten”. Es ginge nicht darum, die Partnerschaft schlecht zu machen. „sondern den Dialog, etwa beim Thema Menschenrechte, zu suchen”.

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