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„Fridericus Rex“: Traditionsgruppe sucht Verstärkung

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In feiner Garderobe beim Picknick, bei Spiel, bei Musik und Tanz vergnügte sich die Dürener Gruppe „Fridericus Rex“ in Grefrath.

Düren. Im Museumsgelände „An der Dorenburg“ in Grefrath wurde für mehrere Tage das 18. Jahrhunderts mit seiner ganzen Vielfalt dargestellt. Der Alte Fritz, Offiziere und Soldaten verschiedener Regimenter, Mägde, edle Hofdamen und Kurfürsten gaben sich ein Stelldichein.

Husaren, Artilleristen, Infanteristen und Jäger hatten ein großes Feldlager errichtet, exerzierten und paradierten vor den Augen SKM Friedrich II. Einige Gebäude des historischen Dorfes wurden von Bauern und arbeitender Bevölkerung bewirtschaftet.

Von der Backstube wehte der Duft frisch gebackenen Brotes über das Gelände, aus der Schmiede klangen die hellen Hammerschläge des Feldschmiedes, Büchsen-, Hut- und Brillenmacher, eine Nähstube und eine Wollspinnerei führten den Besuchern ihre alte Handwerkskunst vor. Historischer Schmuck und Geschmeide, Töpferwaren, Parfüms und Räucherwaren wurden feilgeboten.

Während die Offiziere der Dürener Traditionsgruppe „Fridericus Rex“ den Kaiser Friedrich II. bei seinen Inspektionsgängen accompagnierten, vergnügten sich die adligen Damen und Herren in feiner Garderobe beim Picknick, bei Spiel, Musik und Tanz.

Plötzlich wurde diese friedliche Idylle unterbrochen: Kanonen- und Gewehrschüsse waren zu hören, preußische Infanterieoffiziere posaunten ihre Kommandos lautstark heraus, die Regimentstrommel erklang. Ein Scharmützel um einen Bauernhof war entbrannt, das jedoch schnell beendet war.

Seine Majestät Friedrich II. möchte übrigens den Dürenern die Ehre erweisen und sie am 28. Juli beim Festumzug in Düren in seiner Equipage begleiten. Und: Die Traditionsgruppe sucht Verstärkung. Wer Freude an der aktiven Darstellung des Barock und des Rokoko hat, kann sich unter Telefon 02421/72282 oder 02429/3700 über eine mögliche Mitgliedschaft informieren.

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