Freizeitbad „monte mare” nimmt Anlage in Betrieb

Von: oha
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Sie drückten symbolisch auf den Startknopf: Norbert Neuhaus (RWE ED), Kai Steuernagel (monte mare-Generalbetriebsleiter), Helga Meier (Vize-Bürgermeisterin), Wolfgang Splethahn (Landrat) und Ingo Vosen, Vertriebsleiter der Stadtwerke (von rechts). Foto: Ottmar Hansen

Kreuzau. Das Freizeitbad „monte mare” wird künftig von einem eigenen Blockheizkraftwerk mit Strom und Wärme versorgt. Landrat Wolfgang Spelthahn, Aufsichtsratsvorsitzender der Freizeitbad Kreuzau GmbH, setzte die moderne Technik am Montag offiziell in Betrieb.

Die Energiekosten des Bades für die Versorgung mit Gas und Strom betrugen zuletzt rund 200.000 Euro im Jahr. Durch das neue Blockheizkraftwerk sollen es künftig etwa 80.000 Euro weniger sein. Zwar wird der Badbetreiber mehr für Gas ausgeben müssen, mit dem das Kraftwerk betrieben wird. Dafür fallen die Ausgaben für Strom völlig weg, da das Heizkraftwerk den Strom jetzt selbst produziert.

Mit dem Blockheizkraftwerk mit einer Leistung von 250 Kilowatt elektrischer und 290 Kilowatt thermischer Energie könnten theoretisch 450 Haushalte mit Strom und 300 Haushalte mit Wärme versorgt werden. Die neue Anlage arbeitet jedoch ausschließlich für die Bad- und Saunawelt von monte mare.

Der Wirkungsgrad der Anlage liegt bei 90 Prozent. Zuviel produzierter Strom wird ins allgemeine Strom-Netz eingespeist. Neben energiewirtschaftlichen Vorteilen stünden auch ökologische Anforderungen im Vordergrund, betonte monte mare-Generalbetriebsleiter Kai Steuernagel. Schließlich werde durch die neue Anlage ein CO2-Ausstoß von rund 150 Tonnen eingespart, soviel Schadstoff, wie 400 Einfamilienhäuser in die Luft pusten.

Das Blockheizkraftwerk hat rund 400.000 Euro gekostet. Die Investition stemmten die Stadtwerke Düren und die RWE Energiedienstleitungen GmbH gemeinsam. „Der dezentralen Energieversorgung gehört die Zukunft”, betonte Norbert Neuhaus von RWE ED. Dass sich die Ausgabe schon bald amortisiert hat, davon ist auch Landrat Wolfgang Spelthahn überzeugt: „Wir machen große Fortschritte, haben die Qualität des Bades stetig gesteigert und gleichzeitig die Kosten gesenkt. Irgendwann werden wir das Bad kostendeckend betreiben können, trotz der niedrigen Eintrittpreise.”
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