„Freie Indener Bürger” steigen in Kommunalpolitik ein

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Inden. Die Politlandschaft in der Gemeinde Inden ist um eine Facette reicher. Unmittelbar vor Ostern schlug in aller Stille die Geburtsstunde der Wählergemeinschaft „Freie Indener Bürger”. Jetzt treten die Protagonisten der neuen Kraft selbstbewusst an die Öffentlichkeit.

Die Gruppierung mit dem einprägsamen Kürzel FBI „will die Voraussetzungen schaffen, die Interessen aller Bürger der Gemeinde Inden wahrzunehmen und das Allgemeinwohl mit zu gestalten”. So steht es in der Satzung. Ein Schlüsselbegriff steht darin ebenfalls ganz oben: „parteipolitisch nicht gebunden”.

Darin ist die Handschrift ablesbar von Helga Weisweiler, der Vorsitzenden der FBI. 15 Jahre lang war sie bei den Indener Grünen, „aber nicht Parteimitglied”, wie sie hervorhebt, bevor sie im Februar den Austritt aus der grünen Ratsfaktion erklärte. Sie und ihre Mitstreiter sehen die „Indener Einheit”, für die die Kommunalpolitiker in der Umsiedlungsgemeinde gerühmt wurden, in Auflösung begriffen. Profilierungsbestrebungen seien an die Stelle der Suche nach dem Konsens zu Gunsten des Allgemeinwohls getreten.

„Aus vielen Gesprächen haben wir den Eindruck gewonnen, dass etwas Neues gefordert ist”, erzählt Paul Weisweiler, im Erstvorstand der FBI Kassierer. Und damit verbunden ist das Wählerpotential derer, die keine Lust verspüren Parteigezänk mit ihren Stimmen zu unterstützen.

Die Freien Bürger Inden machen kein Hehl daraus, wo sie ihre Unterstützer sehen: in den vielen Vereinen im Gemeindegebiet. „Man sollte die Chance nutzen, etwa als Verein seine Interessen direkt in den Gemeinderat zu tragen”, weist Helga Weisweiler den Weg. Als unmittelbarer Vertreter von Bürgerinteressen will die Wählergemeinschaft folglich in jedem Ort vertreten sein und natürlich bei der Kommunalwahl jeden der 13 Wahlbezirk besetzen.

Dazu ist noch einiges „Personal” nötig. Die Werbetrommel wird FBI mit einer Flugblatt-Aktion rühren. Mundpropaganda, ein regelmäßiger offener Stammtisch und ein Internetauftritt, der in der kommenden Woche startreif sein soll, ergänzen die Rekrutierungsbemühungen.

Wer Kontakt zur Wählergemeinschaft aufnehmen möchte, wende sich an Helga und Paul Weisweiler in Lamersdorf, 02465-1786.
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