Düren - „Form des Umgangs ist so nicht weiter hinnehmbar“

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„Form des Umgangs ist so nicht weiter hinnehmbar“

Von: oha
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Düren. Hat Ratsmitglied Lothar Böling (Freie Liste) bei der handgreiflichen Auseinandersetzung mit Bediensteten des Dürener Sozialamtes den Bogen überspannt? Bürgermeister Paul Larue stellte sich jedenfalls am Mittwoch schützend vor seine Mitarbeiter und warf Böling eine Form des menschlichen Umgangs vor, die so nicht weiter hinnehmbar sei.

Wie berichtet, waren der Ratspolitiker und die städtischen Mitarbeiter am Montagmorgen auf dem Flur des Citykarrees aneinander geraten. Am Ende wurde die Polizei gerufen, sie konnte aber ohne eingreifen zu müssen wieder abziehen. Da Böling keiner Fraktion angehört, steht ihm auch kein eigenes Büro zu.

Kurzerhand hat er besagten Flur zu seinem „Büro“ erklärt und stellt hier täglich seine Möbel auf. Die Auseinandersetzung habe sich denn auch nicht in einem Büro von Herrn Böling ereignet, sondern im öffentlichen Treppenhaus der Verwaltungsstelle der Stadt Düren, betont Larue. Dort hätten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung Hausrecht. „Aggressionen gingen nach der bislang ermittelten Sachlage alleine von Herrn Böling aus“, so Larue weiter.

„Herr Böling hat in jüngerer Zeit auch in anderen Zusammenhängen einen Stil des zwischenmenschlichen Umgangs entwickelt, der nach dem Empfinden der Betroffenen jenseits aller roten Linien liegt. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung fühlen sich durch Herrn Böling Unterstellungen ausgesetzt, beleidigt oder unter Druck gesetzt - bis hin zu Äußerungen, die als persönliche Bedrohung empfunden werden.“ Der Bürgermeister hält noch einmal fest: „Die Mitarbeiter des Sozialamtes arbeiten nach Recht und Gesetz und versuchen dabei im Sinne einer bürgerfreundlichen Verwaltung ihren Kundinnen und Kunden gerecht zu werden.“

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