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Firmen öffnen sich bei der „Langen Nacht der Industrie“

Von: inla
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Organisatoren, Unternehmer und andere Beteiligte an der „Langen Nacht der Industrie“ vor Produktionshallen der Anker Teppichfabrik. Foto: inla

Düren. Produkte der Industrie sind ständige Begleiter im Alltag: Autos, Computer, Möbel, medizinische Geräte, Smartphones, Verpackungen von Lebensmitteln, und, und, und. Düren ist eine Stadt der Industrie, vor allem der Papierindustrie. Aber auch der Maschinenbau oder die Textil- und metallverarbeitende Industrie sind zu nennen. Im Herbst werden sich Dürener Unternehmen der Öffentlichkeit präsentieren – bei der „Langen Nacht der Industrie“.

Bislang sind die Firmen Heimbach, Neapco, Isola, Grace Silica, Rössler Papier, Anker Teppichboden, M. Brück und IMI Z & J Technologies dabei. Weitere Unternehmen haben Interesse angemeldet, um sich zu öffnen und zu zeigen, was sie herstellen. Interessenten können sich für Donnerstag, 29. Oktober, zwei Firmen aussuchen, zu denen sie per Bus ab Annakirmesplatz kostenlos gebracht werden. Je 100 Besucher können ein Unternehmen besuchen. Jeder Besuch dauert zwei Stunden. Interessenten können sich über das Internetportal www.langenachtderindustrie.de bewerben und drei Prioritäten angeben.

Bundesweit hat die Veranstaltung „Lange Nacht der Industrie“ mehr als 40 Mal stattgefunden. 2010 wurde die Gesellschaftsinitiative „Zukunft durch Industrie“ mit zunächst 20 Mitgliedern gegründet. Heute hat der Verein 160 Mitglieder, darunter die Wirtschaftsförderung der Stadt Düren (WIN.DN GmbH). Der Verein suche den Dialog auf Augenhöhe und möchte die teils komplexen Zusammenhänge in der Industrie erklären, sagte Sprecherin Marion Hörsken bei einem Pressetermin auf dem Gelände von Anker Teppichboden.

Die Industrie in Düren schaffe nicht nur Arbeits- und Ausbildungsplätze, sondern engagiere sich gesellschaftlich, indem kulturelle und sportliche Einrichtungen, Vereine und Feste unterstützt würden, sagten Heinz Mannheims und Michael Linn, Wirtschaftsförderer der Stadt Düren.

Der Geschäftsführer von Anker, Markus Schoeller, betonte, dass sein Unternehmen über sich, seine Ziele und Rahmenbedingungen informieren wolle. Geeignet sei die „Lange Nacht der Industrie“ besonders auch für Studenten und Schüler im Hinblick auf Ausbildungsverhältnisse oder duale Studiengänge. Dürener Industrieunternehmen kooperieren deshalb auch mit weiterführenden Schulen.

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