Jakobwüllesheim - Feuerwerk närrischen Frohsinns in Jakobwüllesheim

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Feuerwerk närrischen Frohsinns in Jakobwüllesheim

Von: ale
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Einer der Höhepunkt der Sitzung der KG „Löstige Jonge“: Der Auftritt der „Moonladies“. Foto: ale

Jakobwüllesheim. „Jako“, so nennen die Einwohner ihren kleinen, feinen Ort, ist offensichtlich eine Hochburg des Karnevals. Mindestens jeder Fünfte ist Mitglied in der KG „Löstige Jonge“, und die Prunksitzung am Orchideensonntag übt eine gewaltige Anziehungskraft aus.

Wenn der Kartenvorverkauf hierfür beginnt, stehen die Jakobwüllesheimer in den Startlöchern, aber auch aus der Aachener und Kölner Region eilen Freunde einer hochkarätigen Sitzung herbei – in einer Stunden gingen diesmal über 400 Karten weg!

Die „Concordia Jakobwüllesheim“ meisterte ihre Aufgabe, schon vor der Sitzung für gute Stimmung zu sorgen, ohne Probleme. Die Bläser beherrschen alle kölsche Lieder und heizten entsprechend schwungvoll dem gut aufgelegten, bunt kostümierten Publikum ein. Zu einem rhythmischen Medley tanzte die „Große Garde“, perfekt gelang der flotte Tanz; angefeuert vom Applaus wiederholten die Mädchen ihre Darbietung.

Kuriositäten aus seiner Tätigkeit erzählte Feuerwehrmann Kresse, auch gab er Einblick in sein aufregendes Eheleben, da amüsierten sich die Narren und Närrinnen köstlich.

Lea Vehlen, das 14-jährige Mariechen, wirbelte mit Charme über die Bühne, die schwierigen Figuren in ihrem temporeichen Tanz gelangen ihr mit Leichtigkeit. Über 20 Musiker zählt „De Bajaasch“, da gab’s was auf die Ohren! Mit Blasmusik, Gitarre, Akkordeon und Gesang brachte die Party-Bigband das Zelt zum Wackeln, niemanden hielt es auf seinem Platz.

Aufmerksam hörten die Närrinnen und Narren „der letzten deutschsprachigen Putzfrau“, Achnes Kasulke, wieder aufmerksam zu. Die ist eine echte Ulknudel, eine reife Ehefrau mit kleinen Figurproblemen – und sie gab eine Kostprobe ihres Temperaments: Zu „Gangnam Style“ schwenkte sie professionell die ausladenden Hüften!

Jubelnd empfing das Publikum die „Moonladies“, die zwölf Damen aus den eigenen Reihen der Karnevalsgesellschaft hatten zu beliebten alten Schlagermelodien eine mitreißende Choreografie einstudiert. Und erst die „Starlights“, ein Aushängeschild der KG: Die haben „Fastelovend im Blot“ und legten eine Tanzdarbietung zu brasilianischen Rhythmen hin, die atemberaubend war.

Temperamentvoll, konditionsstark und immer strahlend bewiesen die jungen Damen Talent und Musikalität. Der begeisterte Applaus galt auch den Trainerinnen, Verena Schmitz und Daniela Martinak.

Mit den „Stars & Sternchen“, einer Tanztruppe, die aus 18 Damen und Herren besteht, wurde ein weiteres Eigengewächs der „Löstige Jonge“ gefeiert.

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