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Feuerwehr rettet das große Reitturnier

Von: Andreas Bongartz
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Reiter und Pferde zeigten beim
Reiter und Pferde zeigten beim traditionellen Dressur- und Springturnier der Deutschritter an der Kuhbrücke ihr Können. Foto: Andreas Bongartz

Düren. Die anhaltende Trockenheit der vergangenen Wochen setzt nicht nur Landwirten und Natur zu, auch der Reit- und Fahrverein Deutschritter hätte beinahe unter den mangelnden Niederschlägen leiden müssen.

Der Boden auf dem Turniergelände an der Kuhbrücke war steinhart, Springprüfungen der Klasse S und M wie sie beim traditionellen Dressur- und Springturnier am vergangenen Wochenende geplant waren, wären dadurch unmöglich gewesen, die Verletzungsgefahr für die Pferde zu hoch.

Der Schirmherr half

In ihrer Not wandten sich die Mitglieder des gastgebenden Vereins an den Schirmherrn der Veranstaltung, Landrat Wolfgang Spelthahn, der prompt die Erlaubnis gab, Wasser aus der Rur zu entnehmen. Den Rest besorgten Kräfte die Feuerwehr, die eine Woche lang Übungen auf dem Gelände der Deutschritter absolvierten und dabei rund 80 000 Kubikmeter Wasser verspritzte.

„Die Feuerwehr hat maßgeblich dazu beigetragen, dass unser Turnier stattfinden konnte,” zeigte sich denn auch Susanne Schönfelder, die stellvertretende Vorsitzende des Reitvereins, dankbar für die Hilfe durch die Brandbekämpfer.

Auch Spitzensportler dabei

Der Feuerwehr werden wohl auch die zahlreichen Zuschauer und vor allem die Teilnehmer des Turniers dankbar sein. Insgesamt 1500 Starts mit rund 800 Pferden gingen im Laufe der Veranstaltung über die Bühne, von Freitag bis Sonntag zeigten Mensch und Tier ihr Können.

Dass es dabei nicht um Punkte oder die Qualifikation für andere Turniere ging, tat der Qualität der Veranstaltung keinen Abbruch. So gab es im Springen Prüfungen bis zur schweren Klasse und auch in der Dressur wurden höhere Anforderungen an die Fähigkeiten von Pferd und Reiter gestellt.

Darüber hinaus befanden sich unter den Teilnehmern, die aus dem gesamten Rheinland nach Düren kamen, auch international erfolgreiche Reiter wie etwa Thomas Weinberg aus Herzogenrath. Von Jugendlichen bis zu Erwachsenen waren im Reiterfeld alle Altersklassen vertreten.

Und auch die Reiterinnen und Reiter der Gastgeber wussten sich unter den zahlreichen Teilnehmern zu behaupten. So belegte Marco Gerhards mit „The Spirit” einen zweiten und dritten Platz in der Springprüfung Klasse M. Darüber hinaus landete Gerhards mit „Galileo 122” und „Partout M” auf dem ersten und zweiten Rang im Springen der Wertungsklasse L. Lena Ensmann und „Woodstock Z” konnten sich über Bronze in der Punktespringprüfung Klasse L freuen.

In der Stilspringprüfung der Kategorie A setzten sich Elena Ziogos und „Top Secret GL” gegen ihre Konkurrenten durch. In dieser Klasse sicherten sich Lea Krüger und „Granda 20” Silber.

Jane Porta und „Freeman 62” erreichten Bronze in der Stilspringprüfung Klasse E. In der Springpferdeprüfung Klasse A sicherte sich Erik Destree auf „Connection HD” den Sieg.
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