bullyparade kino freisteller bully herbig tramitz kavanian

Feuer in Reitanlage in Hürtgen

Von: Margret Vallot
Letzte Aktualisierung:
Feuer Hürtgen
Bei einem Feuer auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Hürtgen in direkter Nähe zum Soldatenfriedhof haben etliche Feuerwehrmänner in der Nacht zu Mittwoch Schlimmeres verhindern können. Es gab keine Verletzten. Foto: psm

Hürtgen. Auf einem Reiterhof in Hürtgen, bei dem etwa 20 Pferde untergestellt sind, ist am Dienstag gegen Abend ein Feuer ausgebrochen. Die Flammen schlugen aus dem Dach des Wohnhauses in der Wittscheidter Straße und waren bis Vossenack, Kleinhau und Bergstein zu sehen.

Die Männer der Wehr bekämpften den Großbrand „bis zur Erschöpfung”, so teilte die Polizei mit. Zur gleichen Zeit geriet in der Kirchstraße in Düren eine Küche in Brand. Dort mussten hilflose Personen, darunter ein Kleinkind, in Sicherheit gebracht werden.

Der Reitstallbetreiber (50) hatte kurz vor 19 Uhr im Haus Brandgeruch bemerkt. Er warnte Bewohner und Besucher des Reiterhofs, ließ alle Pferde in Sicherheit bringen und versuchte zunächst, den Zimmerbrand selbst zu löschen, so teilt die Polizei mit. Gegen 19 Uhr wurde die Feuerwehr von Hürtgenwald alarmiert, die schon von Ferne, bei der Anfahrt zu dem Hof, die Flammen meterhoch aus dem Dach des Hauses schlagen sah und sofort Verstärkung anforderte.

Personen kamen nicht zu Schaden, ein Hund konnte aber aus den Flammen nicht gerettet werden. Eltern und Kinder eilten zur Brandstelle, alle sehr in Sorge um die eingestellten Pferde. Zu ihrer Betreuung zog die Polizei den Rettungsdienst und einen Seelsorger hinzu.

Auch Hürtgenwalds Bürgermeister Axel Buch eilte herbei und sorgte für die Unterbringung der Familie. Das eingeschossige Wohnhaus ist nämlich nicht mehr bewohnbar.

Die Feuerwehr musste zwei lange Wasserleitungen legen, um an Löschwasser zu kommen. Um 22.50 Uhr war das Feuer aus, bis 24.15 Uhr wurden Aufräumarbeiten erledigt, bis 8 Uhr morgens blieb wegen der Brandnester eine Wache vor Ort, die schließlich von einer weiteren, die bis Mittwochmittag blieb, abgelöst wurde. Das teilte Walter Kurth, Leiter der Feuerwehr Hürtgenwald mit.

Wie es zu dem Brand kommen konnte, ist nicht bekannt. Die Polizei beschlagnahmte den Brandort, die Kripo hat die Ermittlungen aufgenommen.

Etwas weniger dramatisch ging es am Dienstag kurz nach 19 Uhr in der Kirchstraße in Nord-Düren zu. Dort war einer 39-Jährigen in ihrer Küche ein Kochtopf in Brand geraten. Bald stand die komplette Küche in Flammen. Ein Mann sah den Rauch und rief die Feuerwehr.

Wie Rudolf Esser von der Dürener Feuerwehr mitteilte, befanden sich in verschiedenen Wohnungen des Hauses noch Personen, „die sich selbst nicht hätten retten können”. Fünf wurden vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht, drei blieben dort zur Behandlung. Der Einsatz war nach 30 Minuten beendet.

In Hürtgen waren etwa 70 Feuerwehrleute im Einsatz, in Nord-Düren 40. Bei beiden Brändenwurden Drehleitern gebraucht.
Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert