Heimbach/Schwammenauel - Feriendorf Heimbach: Verzögerungen inklusive

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Feriendorf Heimbach: Verzögerungen inklusive

Von: Margret Vallot
Letzte Aktualisierung:
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So soll das Feriendorf „Eifeler Tor” zwischen Staubecken Heimbach und Schwammenauel einmal aussehen. Der Blick auf den Rursee und den Nationalpark sind inklusive.

Heimbach/Schwammenauel. Was wird aus dem traumhaft schönen Grundstück im Hang bei Schwammenauel? Wird es dort jemals ein Feriendorf geben? „Im September geht es in die Höhe”, schrieben die „DN” Anfang August. Das war vom niederländischen Investor Dormio und von Heimbachs Bürgermeister Bert Züll zugesichert worden. Nichts dergleichen ist geschehen.

Kein Wunder, dass die Gerüchteküche brodelt und die Zweifler Oberwasser gewinnen. Zumal einem hierzulande stets die Dürener Stadthalle als Negativ-Beispiel vor Augen schwebt. Besonders, dass das Investitionsvolumen von über 40 Millionen Euro aufgebracht werden kann, haben von Anfang an viele Heimbacher bezweifelt. „Es hat eine Verzögerung gegeben, aber die lag absolut nicht am Geld”, teilte am Dienstag beim niederländischen Investor der Projektmanager Rick de Bruijn mit.

Bürgermeister Züll kommt sogar etwas in Rage, wenn man ihn auf die Sache anspricht. Ende September hätte es losgehen sollen, „jetzt sind wir zwei Wochen drüber, und schon wird spekuliert”, entrüstet er sich. Die Ferienanlage sei kein Einfamilienhaus, „wo hopp, hopp alles fertig ist”. Erst tags zuvor sei herausgekommen, dass auf dem Gelände wider Erwarten kein schnelles Internet vorhanden ist. Da gelte es jetzt aktiv zu werden.

Bis zu zwei Monate Verzögerung, so Züll, seien bei einem derartig umfangreichen Projekt normal. Wenn versucht werde, alles mögliche zu konstruieren, „da bin ich nicht mit im Boot, denn ich weiß es anders”.

Züll steht in ständigem Kontakt mit dem niederländischen Investor und hat, eigenen Angaben zufolge, nicht den geringsten Grund, an der Realisation des 43-Millionen-Euro-Projekts zu zweifeln. Wasserzufuhr, Energieversorgung, Prüfungen wegen Erdbebengefahr... alles müsse berücksichtigt werden und das dauere seine Zeit.

Auch die Niederländer sind zuversichtlich. Anfang November werde mit den Tiefbauarbeiten begonnen. Dass es wegen des einsetzenden Frosts Schwierigkeiten geben könnte, ist ihnen bewusst. Notfalls könne auch im Winter gearbeitet werden, so Rick de Bruijn. „Ich habe auch in Norwegen ein Projekt gemacht, und da friert es noch etwas stärker als in Heimbach”, beruft sich der Fachmann auf seine Erfahrungen.

Er geht davon aus, dass mindestens die Fundamente 2010 noch fertig werden.
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