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Feinstaubwerte viel zu hoch

Von: oha
Letzte Aktualisierung:

Düren/Niederzier. Nachdem der zulässige Grenzwert der Feinstaubbelastung am Tagebau Hambach vergangenes Jahr an 36 Tagen überschritten wurde (erlaubt sind 35 Tage), muss jetzt ein Luftreinhalteplan aufgestellt werden.

Die Zeit drängt: In diesem Jahr wurden bis Ende April bereits 33 Überschreitungstage registriert. Möglichst noch vor den Sommerferien solle der „Fahrplan” für die Aufstellung des Luftreinhalteplanes vorliegen, teilte Regierungspräsidentin Gisela Walsken jetzt mit. Bis dahin solle das Landes-Umweltamt eine Analyse vorlegen, wer für die Verunreinigung der Atemluft mit den gefährlichen Feinstaubpartikeln verantwortlich ist. Die Bezirksregierung Köln hat ferner alle Beteiligten aufgefordert, „mögliche Maßnahmen zur Minderung der Feinstaubbelastung zu überdenken”.

Gemeint ist hier vor allem der Tagebaubetreiber RWE Power. Das Unternehmen war vor fünf Jahren schon einmal als größter Verursacher der Feinstaubbelastung ermittelt worden. Die seinerzeit ergriffenen Maßnahmen hatten zumindest für einige Zeit dafür gesorgt, dass die gemessenen Werte zurück gingen. Einen Luftreinhalteplan für das gesamte Rhenische Revier werde man allerdings nicht erstellen, so Gisela Walsken.

Auch in der Stadt Düren hat die Aufstellung eines Luftreinhalteplanes inzwischen begonnen. Hier geht es um die Stickstoffdioxidbelastung durch den Straßenverkehr im Bereich Schoellerstraße und Euskirchener Straße. Der „Königsweg” zur Lösung der Probleme sei hier sicher die geplante Umgehungsstraße B 56n, mit deren Realisierung vielleicht schon 2015 gerechnet werden könne, so Walsken.

Ob hier kurzfristig eine Umweltzone eingerichtet werden könne, müsse noch geklärt werden. Bislang gebe es keine geeeigneten Ausweichrouten für Lkw, sagte die Regierungspräsidentin.
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