Feinstaubwerte sind noch im zulässigen Rahmen

Von: oha
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Düren. Das Jahr ist fast zu zwei Dritteln rum - die Feinstaubwerte rund um den Tagebau Inden bewegen sich noch im vorgegebenen Rahmen. An 25 Tagen wurde der Höchstwert von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft bislang überschritten, erlaubt sind 35 Tage im Jahr. Wird diese Grenze überschritten, muss ein Luftreinhalteplan für die Region erstellt werden.

Das Landesumweltamt wertet die Daten aus der Messstation in Niederzier in einem besonders aufwändigen und genauen Messverfahren aus. Jeden Monat wird der Messfilter ausgebaut, das Ergebnis liegt in der Regel erst sechs Wochen später vor. Waren bis Ende Juni 26 Überschreitungstage notiert, kommen die Experten für den Zeitraum bis Mitte September nun nur noch auf 25 Tage. Wie geht das vor sich? Da die Messstation im Frühjahr für einige Tage ausgefallen sei, sei zunächst zum Teil auch geschätzt worden, so die Auskunft des Landesumweltamtes. Nach der jüngsten Auswertung weiß man es eben genauer.

Ein großes Problem für die Stadt Düren ist zudem die Belastung mit Stickstoffdioxid. Messungen hatten ergeben, dass die Grenzwerte im Bereich von Euskirchener Straße, Friedrich-Ebert-Platz und Schoellerstraße regelmäßig erheblich überschritten werden. Mit Spitzenwerten in NRW. Auch wenn die neuen Ortsumgehungsstraßen B 56n und B 399n vermutlich in den Jahren 2014/2015 fertiggestellt sein werden, will die Bezirksregierung nicht so lange warten. Ziel ist es, einen Luftreinhalteplan für diesen Bereich und diesen Schadstoff aufzustellen. In der kommenden Woche wird sich deshalb erneut eine Arbeitsgruppe in Düren treffen.

Peter Koschorreck (SPD), Mitglied des Regionalrates, sieht jedenfalls dringenden Handlungsbedarf. Denn das Umweltgift aus den Pkw- und Lkw-Abgasen könne zu Herz- und Kreislauferkrankungen führen. Besonders vorgeschädigte Personen, Kinder und Jugendliche seien gefährdet.
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