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Faszinierende Kunstwerke im Kreishaus

Von: Anneliese Lauscher
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Sie sind stolz auf die außergewöhnliche Ausstellung: Professor Dr. Frank Günter Zehnder, Käthe Rolfink und Landrat Wolfgang Spelthahn (von rechts). Links die Künstlerin Annette Besgen, das großformatige Bild heißt „Cansas City“. Foto: Anneliese Lauscher

Düren. Im Dürener Kreishaus kann der Besucher derzeit „magische Momente“ erleben: Im Kunst- und Kulturforum werden 23 Arbeiten der Künstlerin Annette Besgen ausgestellt, Titel der Ausstellung „Der magische Moment“.

Landrat Wolfgang Spelthahn begrüßte am Dienstag erfreut die vielen Gäste der Vernissage; er nannte Annette Besgen „eine der tragenden Säulen“ der Internationalen Kunstakademie Heimbach und kündigte mit Vorfreude die Laudatio von Professor Dr. Frank Günter Zehnder an, der die Akademie leitet: „Es wird ein Genuss, ihm zu lauschen.“ Bei Annette Besgen bedankte er sich, dass sie ihre Kunst in ein schlichtes Verwaltungsgebäude bringe; es sei wichtig, Kunst in den Alltag der Menschen zu integrieren.

Heimat nicht vergessen

Aus dem interessanten Werdegang der Künstlerin und von vielen Ausstellungen im In- und Ausland wusste Käthe Rolfink, die Vorsitzende des Kulturausschusses des Kreises Düren, zu berichten. Sie freue sich, dass Annette Besgen ihre Heimat nicht vergessen habe, die aus Nideggen-Schmidt kommt und jetzt hauptsächlich in Siegen lebt und arbeitet.

Sie begrüßte herzlich deren Mutter, Hermine Hammerschmidt, die ihre Tochter mit Freude und Stolz begleite. Immer wieder beobachte sie, so Käthe Rolfink, dass Menschen, die das Kreishaus besuchen, sich durch eine solche Ausstellung angesprochen fühlen, dass sie innehalten und sich damit auseinandersetzen. Sie findet es fantastisch, was nun hier geboten wird, und wünscht den Gästen magische Momente.

Schöne Musik

Den wunderschönen Vorträgen des Cello-Duos der Musikschule Düren, Muriel Bonn und Simeon Wolf, schenkte das Publikum große Aufmerksamkeit. Ein Largo von Vivaldi und ein betörender Tango gelangen sehr gut und wurden mit viel Beifall belohnt.

„Man sieht Natur, und man sieht Technik. Es lassen sich Astwerk und Stahlwände benennen, Bürgersteig und Gitter, hellere und dunklere Bilder. Man glaubt, eine gewisse Vorliebe für Muster und Ornamente, für Raum und Flächen, für Tiefe und Nähe zu sehen“, so beschrieb Professor Zehnder die ersten Eindrücke, die man beim Gang durch die Ausstellung bekommt.

Tatsächlich fotografiert Annette Besgen ihre Funde, um dann mit den Fotos über Projektionen das Bild anzulegen, sie arbeitet mit den Stilmitteln der Verfremdung, Betonung, Reduzierung. Man sah die Besucher mit Staunen und Bewunderung vor den Bildern verweilen. Besonders anziehend wirkt offensichtlich das großformatige Bild eines Gitters im Parc Monceau in Paris.

Aber auch die kleinformatigen Arbeiten mit Pastellkreide faszinieren, beispielsweise „Denver“, das einen Moment auf einem Platz vor dem Museum in Denver festhält. Hier hat die Künstlerin die Kreide mal sehr konturiert, mal flächig und weich eingesetzt; blasse Blau- und Ockertöne changieren, die Träger des Glas-Stahldaches werfen Schatten, die das Bild geradezu geometrisch unterteilen.

Bis zum 5. April, kann man die Ausstellung zu den Öffnungszeiten der Kreisverwaltung besuchen.

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