„Fast ein bisschen wie bei den Olympischen Spielen”

Von: kin
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Roland und Petra Schubert sowie Hedy und Willi Waschmann (v. l.)sind seit Samstag Vizeweltmeister im Boogie Woogie. Foto: Kinkel

Düren/München. Die SMS kam am Sonntag Morgen um 2.48 Uhr. „Wir sind Vizeweltmeister!”, hat Roland Schubert geschrieben. „Wahnsinn!”

Wir, das sind die beiden Dürener Boogie-Woogie-Paare Roland und Petra Schubert sowie Hedy und Willi Waschmann, die beim 1. Dürener RockÔnÔRoll-Club tanzen und seit Mai darüber hinaus aushilfsweise bei der Solinger Formation „Back Beat Boogies” aktiv sind.

Nach einem hervorragenden zweiten Platz bei den Deutschen Boogie-Woogie-Meisterschaften in Kalkar am Niederrhein kehren die vier Paare heute als Vizeweltmeister aus München zurück nach Düren.

„Tut mir leid, dass meine Stimme noch etwas angeschlagen ist”, so Roland Schubert am Sonntag schmunzelnd am Telefon, „aber wir haben ein bisschen gefeiert.” Zu Recht.

Der WM-Tag in München war für die beiden Dürener Tanzpaare wahnsinnig aufregend. Acht Mannschaften waren bei der Weltmeisterschaft am Start, vier deutsche Teams und darüber hinaus die Formationen aus Frankreich, Dänemark, Italien und der Ukraine.

„Es dürfen”, so Roland Schubert, der von Anfang an mit einem Platz auf dem Treppchen gerechnet hatte, „nur sieben Paare im Finale starten. Deswegen mussten wir noch eine Vorrunde tanzen.”

Als sichere Dritte zogen die Schuberts und Waschmanns mit „Back Beat Boogies” in Finale ein. Und haben bei ihrem letzten Tanz noch einmal alles gegeben. „Ich glaube, jeder von uns hat über 100 Prozent getanzt. Aber wir wollten einfach unbedingt noch einmal angreifen.” Das ist der Truppe aus Solingen mit Dürener Unterstützung auch gelungen.

„Die Siegerehrung war dann noch mal total spannend”, so Schubert. „Es waren nur noch drei Mannschaften übrig. Dann ist gesagt worden, dass es zwei zweite und einen ersten Platz gibt. Den ersten zweiten Platz bekam Frankreich, wir waren immer noch übrig. Es war wahnsinnig aufregend.”

Der WM-Titel ging übrigens an die Mannschaft aus Hohenbrunn, die auch schon Deutsche Meister geworden waren. „Es war dann fast wie bei Olympia”, so Roland Schubert. „Pokal, fette Medaille und die Deutschlandhymne, die ja auch für uns gepasst hat.”
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