Düren - Farbige Leuchtdioden im Schülerlabor gelötet

Farbige Leuchtdioden im Schülerlabor gelötet

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Kleine Finger, große Geschicklichkeit: Im Schülerlabor in Jülich konnten Kinder des Stiftischen Gymnasiums praktische Erfahrungen mit dem Thema Strom machen.

Düren. Wenn im Juli eines jeden Jahres das Programm des Schülerlabors im Forschungszentrum Jülich bekannt gegeben wird, dann heißt es für interessierte Lehrer sich zu beeilen, denn die Plätze im Labor sind sehr begehrt. Die Klasse 5b des Stiftischen Gymnasiums in Düren und ihr Lehrer Herr Holländer haben sich beeilt.

So konnten sie einen ganzen Tag im Schülerlabor zum Thema Strom „forschen”.

Diplom Physiker Karl Sobotta freut sich als Leiter des Labors über die seit Jahren allgemein große Resonanz und hieß die Fünftklässler willkommen.

Nach einer Einführungsrunde und einem Film über die Forschungsgebiete des Forschungszentrums Jülich ging es ins Labor, wo die Schüler am Vormittag mehrere Experimente zum Wesen des Stroms durchführten und mit Begeisterung kleinere Schaltungen aufbauen und ausprobieren konnten.

Nach einem gemeinsamen Mittagessen konnten die kleinen Forscher dann ihr manuelles Geschick testen: Passend zur Jahreszeit mussten auf einer vorbereiteten Platine in Form eines Tannenbaums Kondensatoren, Widerstände, farbige Leuchtdioden und ein Zeitgeber gelötet werden. Dies erforderte ein konzentriertes und geschicktes Arbeiten, was fast allen Schülern auf Anhieb und ohne Brandblasen gelang.

Betreuerinnen im Einsatz

Dort, wo es nicht direkt glückte, weil zum Beispiel Lötbrücken ein Funktionieren der Schaltung unmöglich machte, halfen die geduldigen Betreuerinnen im Team Karl Sabottas aus. Am Schluss strahlten dann die Gesichter der Fünftklässler mit den abwechselnd blinkenden Leuchtdioden des Tannenbaums um die Wette.

In der Schlussrunde war man der einhelligen Meinung, einen schönen Tag verbracht zu haben, der leider viel zu schnell zu Ende gegangen sei. Eine Schülerin hat vor lauter Begeisterung sogar den Wunsch geäußert, auch die Nacht im Schülerlabor verbringen zu dürfen. Diesem Wunsch konnte Karl Sobotta aber nicht entsprechen.

Aber es dürfte ihn gefreut haben, bestätigt der Wunsch doch eines der Laborziele: Ein attraktiver außerschulicher Lernort zu sein. Auch Herr Holländer, der wie seine Fachkollegen an dem Gymnasium den Physikunterricht gerne mit diesem oder anderen außerunterrichtlichen Lernorten anreichert, fühlt sich darin bestärkt, auch im nächsten Jahr wieder möglichst schnell im Internet einen Labortermin zu ergattern. Alles mit dem Ziel, dann eine weitere Klasse eine sicherlich ähnliche positive Erfahrung machen zu lassen.
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