Evivos Volleyballer müssen in jedem Satz 100 Prozent geben

Von: Franz Sistemich
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Die Macht am Netz: Volleyball-Bundesligist Evivo Düren gewann am Samstag nicht nur die Partie gegen Groningen, sondern in der Arena Kreis Düren auch den Sihl-Cup. Foto: Franz Sistemich

Düren. Michael Mücke meinte gelassen: „Man hat gesehen, dass wir nicht nachlassen dürfen, sonst bekommen auch Gegner wie Groningen Oberwasser.“ Der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren spielte mit seinen Worten auf den zweiten Satz des letzten Spiels um den Sihl-Cup an; denn in ihm lagen Dürens Spieler plötzlich 16:21 zurück.

Den ersten Abschnitt hatten sie relativ locker-leicht 25:21 gewonnen. Und auch Satz 2 begann nicht schlecht. Doch dann schlichen sich Unkonzentriertheiten ein. Groningen, das Tage zuvor zu Hause gegen Evivo deutlich verloren hatte, spielte stärker auf als erwartet und bereitete den Gastgebern zunehmend Probleme. Bei 16:21 musste Mücke eine Auszeit nehmen.

Sein Team kam wieder in die Spur, auch weil Neuzugang AJ Nally und Sebastian Gevert mit starken Aufschlagserien für erhebliche Unruhe bei den Niederländern gesorgt hatten. So gewann Düren den Satz noch 26:24, Abschnitt 3 endete erwartet klar 25:18. Und weil Düren zuvor den belgischen Erstligisten Waremme 3:1 (25:20, 22:25, 25:16, 25:23) bezwungen hatte, durften Mückes Mannen den Turniersieg bejubeln. Aber auch in dieser Partie hatte sich beim Satzverlust gezeigt: Düren muss immer 100 Prozent geben.

So lautete Michael Mückes eindringliches Fazit : „Wir können es uns eben nicht leisten, nicht mit maximaler Intensität zu spielen.“ Den zweiten Platz belegte Waremme nach dem 25:23, 25:22, 25:20 über Groningen.

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