Düren - Evivo: Emotionaler Abschied aus der Saison

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Evivo: Emotionaler Abschied aus der Saison

Von: Guido Jansen
Letzte Aktualisierung:
Evivo Handball
Schlussakt: Georg Klein und seine Mitspieler von Evivo Düren hatten einen schweren Stand gegen den VfB Friedrichshafen. Foto: Guido Jansen

Düren. Die Saison des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren ist vorbei. Auch im zweiten Spiel des Viertelfinales um die deutsche Meisterschaft gegen den VfB Friedrichshafen kassierte Düren ein 0:3. 19:25, 20:25, 18:25 lauteten die Satzergebnisse. Düren musste sich einem VfB beugen, der nach einer sehr wechselhaften Saison am Ende offensichtlich seine Bestleistung abrufen kann.

Düren dagegen konnte seine Stärken in Annahme der gegnerischen Aufschläge und Abwehr nicht ausspielen, da Abwehrchef Blair Bann mit einer Bänderverletzung kurzfristig ausfiel. Ein starker Gegner verstand es vor 2000 lautstarken Zuschauern in der Arena Kreis Düren, den geschwächten Gastgebern mit starken Aufschlägen und Blockaktionen immer wieder den Wind aus den Segeln zu nehmen. Düren kämpfte und zeigte phasenweise, wozu die Mannschaft vor allem in der Abwehr in der Lage ist.

Trotzdem war das kurzfristig umformierte Team nicht in der Lage, dem hohen Druck des Gegners standzuhalten. "Natürlich überwiegt jetzt die Enttäuschung. Denn eigentlich hatten wir uns in Bestbesetzung etwas ausgerechnet", sagte Trainer Michael Mücke. "Aber wenn dieser Eindruck erstmal verflogen ist, dann werden wir feststellen, dass wir stolz sein können auf die Saison, die wir gespielt haben. Die Mannschaft hat sehr gut gearbeitet und war mit Leidenschaft bei der Sache. Das honorieren die Zuschauer."


Friedrichshafen trifft im Halbfinale auf Generali Haching, in Düren beginnen die Planungen für die kommende Saison. Bis auf Trainer Michael Mücke ist derzeit unklar, welche Mitglieder der Mannschaft in der kommenden Saison noch in Düren spielen. Alle Spieler-Verträge laufen aus, die Gespräche laufen.


In der kommenden Saison auf jeden Fall wieder da sind die Fans. Die Zuschauer in der Arena Kreis Düren erhoben sich von ihren Plätzen, als absehbar war, dass Düren das letzte Spiel verlieren würde. Sie zollten einer Mannschaft Respekt, die vor allem mit ihrem Kämpferherz überzeugt hat und das Publikum nach der schwachen Vorsaison wieder für sich gewinnen konnte.
 

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