Düren - „Evivo Düren ist der Favorit”

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„Evivo Düren ist der Favorit”

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Düren. Tobias Neumann hat lange genug warten müssen. Die ersten drei Jahre als Spieler in der Volleyball-Bundesliga hat der junge Mann aus Düren meistens von der Auswechselzone aus miterlebt. Zuerst zwei Jahre bei Evivo Düren, dann noch eine Saison beim Moerser SC.

Jetzt spielt der 21-Jährige „Stamm”, und zwar beim MSC, dem Klub, bei dem Neumann auch einen großen Teil seiner Volleyball-Ausbildung erfahren hat.

„Und deswegen ist in dieser Saison jedes Spiel für mich etwas Besonderes”, berichtet der 2,04 Meter große Volleyballer. „Aber das kommende Spiel ist eine ganz spezielle Sache.” Denn heute um 14.30 Uhr ist Neumann, der einzige gebürtige Dürener, der derzeit in der Bundesliga spielt, mit dem Moerser SC in der Arena Kreis Düren zu Gast, um sich mit Evivo Düren zu messen. Der Spielmacher wird, falls er die Grippe der vergangenen Tage gänzlich aus den Knochen schütteln kann, heute erstmals auf dem Spielfeld seiner Heimatstadt stehen.

Großartige Gedanken darüber macht sich der ehemalige Junioren-Nationalspieler allerdings nicht. „Ich denke an unsere Mannschaft. Das ist es, was zählt.” Und mit dieser Mannschaft will der Dürener in seiner Heimatstadt erfolgreich sein. Auch, wenn das Vorhaben aus Sicht der Moerser nicht einfach umzusetzen sein dürfte. „Düren ist Favorit”, sagt der 21-Jährige. „Sie haben die Mannschaft gut verstärkt, stehen in der Tabelle vor uns und spielen zu Hause.” Große Unterschiede zwischen beiden Teams sieht der Moerser Spielmacher jedoch nicht. Sowohl Evivo als auch der MSC seien stark im Aufschlag. „Wer das konstant gut hinbekommt, ist im Vorteil”, schildert der 21-Jährige, wie wichtig der erste Kontakt in der Rückschlag-Sportart ist.

Den Druck sieht Neumann heute auf den Schultern der Dürener lasten. „Sie wollen weiter oben mitspielen. Dann müssen sie gewinnen.” Das traut er seiner ehemaligen Mannschaft durchaus zu. „Die leben von der individuellen Klasse ihrer Spieler”, erkennt der Moerser Spieler an. Was Düren noch ein wenig fehle, sei das Auftreten als Mannschaft. Ein Sachverhalt, der auch auf die eigene Mannschaft zutreffe. „Wir haben gegen die Netzhoppers Königs Wusterhausen sehr gut gespielt und waren besser. Dann haben wir ein paar Unsicherheiten gezeigt und KW hat uns geschlagen.” Wohl gemerkt - Neumann beschreibt die Begegnung des MSC mit den Netzhoppers. Seine Worte würden aber auch auf das Gastspiel der Dürener vor Wochenfrist in Königs Wusterhausen passen. Beide Male haben die Netzhoppers gewonnen, weil sie eine eingespielte Einheit sind.

„Wir sind noch in der Findungsphase. Das dauert oft etwas länger”, beschreibt der Spielmacher. Wenn die Phase abgeschlossen ist, dann wollen die Moerser die Playoffs erreicht haben. Genau wie Düren. Der Kampf um die beste Ausgangsposition für die Endrunde macht das Duell, bei dem Evivo unter Zugzwang steht, so wichtig für beide Mannschaften.
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