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Evivo Düren: Generali Haching nennt Sieg unerwartet klar

Von: Franz Sistemich
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Wohl dem, der einen Christian Dünnes in seinen Reihen hat: Selbst von einem Dreier-Block ließ sich der Ex-Dürener beim 3:0 von Generali Haching nicht stoppen. Foto: Fehrmann

Düren. Die Pressestelle von Generali Haching sprach nach dem 3:0-Erfolg über Evivo Düren von einem unerwartet klaren Erfolg. „Da sieht man mal, welchen Respekt der Deutsche Vizemeister vor unserem Team hatte“, meinte Michael Mücke am Montag.

Nach langer Busfahrt und wenig Schlaf stellte der Trainer des Volleyball-Bundesligisten Evivo Düren fest: „Wir haben uns schon eine gewisse Aufmerksamkeit erworben. Deshalb sind die Hachinger das Heimspiel gegen uns mit der ganzen Konzentration eines Teams mit Champions-League-Erfahrung angegangen.“

Es waren nicht nur die vier Siege Dürens in den ersten vier Spielen, es war die Art und Weise, wie das formierte Team von Evivo Düren die eingespielte Formation des Deutschen Meisters Berlin Recycling Volleys ins Wanken brachte, die Haching zur äußersten Konzentration bewog: „Diese Partie hat Generali gewarnt. Die haben sich gedacht: Bloß keinen Widerstand aufkommen lassen.“

Und so nahm das Unheil halt seinen Lauf – auch angesichts der individuellen Klasse der Hachinger Aktiven und der Routine. „Wenn Generali halt einen Punkt machen musste, dann setzte Zuspieler Patrick Steuerwald halt Christian Dünnes ein“, sagte Mücke weiter und erinnerte daran, wie oft Evivo Düren in der Vergangenheit von der Klasse des Diagonalangreifers profitiert habe.

Ob die Linie entlang oder diagonal: Auf Dünnes war wieder Verlass wie auch auf Zuspieler Steuerwald. Der Routinier zog das Angriffsspiel seiner Mannschaft besser auf als es Dürens jüngeren und unerfahreneren Stellern, die eben noch nicht die Klasse und Konstanz haben, gelang. „Wir sind ja bewusst diesen Weg gegangen. Da kann es zu Rückschlägen kommen.“

Dienstag wird der Haching-Rückschlag aufgearbeitet. Dann geht der Blick wieder nach vorne. „Wir werden weiter daran arbeiten, besser zu werden. Schließlich sind wir Realisten genug, um zu wissen, dass wir von Teams wie Haching oder in der Vorbereitung Maaseik viel lernen können“, sagte Mücke abschließend.

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