Düren - Evivo Düren: Der Weg zum Ziel ist noch weit

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Evivo Düren: Der Weg zum Ziel ist noch weit

Von: Guido Jansen
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Hatten gestern Abend allen Grund zum Jubeln: Christoph Eichbaum und Christian Dünnes. Evvio besiegte Bühl kalr mit 3:0. Foto: Guido Jansen

Düren. Die Evivo-Volleyballer sind auf einem guten Weg. Mit dem TV Bühl hat die Mannschaft von Trainer Sven Anton am Sonntagabend einen starken Gegner bezwungen. 1400 Zuschauer in der Arena Kreis Düren honorierten den Auftritt beider Mannschaften mit viel Applaus.

„Ich bin rundum zufrieden mit dem Spiel”, sagte Manager Michael Overhage. „Da gab es viele spannende Ballwechsel. Das hat Spaß gemacht.” Mit dem 3:0 bleibt Düren jetzt weiter ungeschlagen in eigener Halle. Drei Siege und drei Niederlagen bisher in der Liga bedeuten derzeit Platz sieben.

Erster Satz ein Krimi

Auf einem guten Weg, aber noch lange nicht am Ziel - so könnte das Fazit aus Dürener Sicht bedeuten. Denn die Tatsache, dass der erste Satz beim 35:33, 25:21, 25:19-Erfolg zu einem 40-minütigen Krimi wurde, hat nicht nur positive Hintergründe. Evivo spielt derzeit zu einseitig. 52 Angriffe gingen über Christian Dünnes.

Der 26-Jährige avancierte Mal wieder zum besten Spieler der Partie. Aber auch deshalb, weil er keine Hilfe hatte. „Mit unserem Angriff von der Position vier war ich nicht zufrieden”, sagte Trainer Sven Anton. Gemeint sind Nikolai Kracht und Christoph Eichbaum, die beide nicht effektiv genug waren. „Da müssen wir uns verbessern. Das steht fest”, so Anton. Ein chronisches Problem hat Düren hier jedoch nicht. Die Fraktion Außenangriff ist normalerweise stärker.

Positiv war die Steigerung der Dürener in anderen Bereichen. Teilweise gab es Szenenapplaus für die vielen Rettungsaktionen, die beide Mannschaften zeigten. Düren hatte am Ende die besseren Nerven. Im ersten Satz wehrten Dünnes und Co. sieben Satzbälle ab. „Wir haben einfach weniger Fehler gemacht, wenn es drauf ankam”, erklärte Mittelblocker Jaromir Zachrich.

Rückspiel in der Arena

Eine weitere Steigerung soll am Mittwoch her. Dann tritt Evivo in der heimischen Arena Kreis Düren im Europapokal an. Das Rückspiel gegen Precura Topvolley Antwerpen steht an. 2:3 hatte Düren in der vergangenen Woche in Belgien verloren. Und das völlig unnötig. Jetzt muss Düren gewinnen, um einen Entscheidungssatz zu erzwingen. Der wird dann entscheiden, wer das Achtelfinale erreicht.

Nach dem Europapokal folgt der deutsche Pokal am kommenden Samstag mit einem Spiel beim Zweitligisten TG Rüsselsheim. Anschließend muss Düren auswärts in Moers ran. Keine leichte Aufgabe: Die Moerser hätten beinahe in Unterhaching gewonnen, unterlagen nur ganz knapp 2:3. Evivo war vor drei Wochen vor den Toren Münchens beim 0:3 chancenlos. Drei Wochen können im Volleyball aber eine lange Zeit sein. Vor allem, wenn eine Mannschaft sie so nutzt wie Düren und viele Fortschritte macht. Viele, aber noch genug...
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