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Es gibt mehr, als mancher denkt

Von: Andreas Bongartz
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Im Internet finden Kinder und Jugendliche ab sofort kulturelle Angebote in Düren. Thomas König, Wilhelm Streb, Peter Junker und Katrin Wenzel (v. l.) hoffen, dass dies gut angenommen wird. Foto: Andreas Bongartz

Düren. Peter Junker und seine Kollegen der Mobilen Jugendarbeit der Stadt Düren kennen den Vorwurf nur zur Genüge: In der Innenstadt gebe es wenig Angebote für Kinder und Jugendliche - so hören es die Mitarbeiter vom Jugendamt vielfach von den jungen Leuten. In punkto Kultur für Kinder und Jugendliche ist Düren aber besser als sein Ruf.

Das haben die Jugendlichen ab sofort Schwarz auf Weiß im Internet. Unter http://www.dueren.de/kultur-fuer-kinder finden sie einen Überblick über alle möglichen Angebote in Düren, die sich an ihre Altersgruppe richten.

In einer übersichtlichen und leicht zu bedienenden Datenbank gibt es Veranstaltungen, Kurse oder Workshops zu den Bereichen Musik, Tanz, Theater, Literatur, bildende und darstellende Kunst. Die lassen sich darüber hinaus nach Zielgruppen oder Art des Angebots weiter präzisieren. Entstanden ist die Internetplattform für Kinder und Jugendliche (denn auch Jugendliche sind mit der Datenbank angesprochen) auf Initiative des Arbeitskreises Kultur/Bildung des Innenstadtforums Düren und der CityMa Düren.

Ziel sei es gewesen, so Wilhelm Streb von der CityMa, private und öffentliche Angebote für die Dürener Jugend zusammenzuführen. So sollen nicht nur etablierte Institutionen wie die Musikschule auf der Internetplattform zu finden sein, auch für allerlei Privatinitiativen von Dürenern steht die Seite zur Verfügung.

Der Clou an der Datenbank: Die Anbieter von kulturellen Bildungsangeboten können ihre eigenen Angebote für Kinder und Jugendliche kostenlos in die Datenbank eingeben. Über den Link „Neueintrag” kann dies völlig unkompliziert von statten gehen.

Peter Junker versichert allerdings, dass alle Neueinträge vor Erscheinen von der zuständigen Internetredaktion sorgfältig geprüft werden, damit mit der Datenbank auch kein Schindluder getrieben wird.

Hier und da gibt es zwar noch ein wenig Verbesserungsbedarf, wie etwa die Möglichkeit, Angebote gezielt nach ihrem Veranstaltungsort zu suchen. Aber voll funktionstüchtig ist die Datenbank schon jetzt. Es finden sich bereits 44 Angebote auf der Internetplattform. Ein Grundangebot, mehr nicht, ist sich Katrin Wenzel von der CityMa sicher. „Es gibt eine Menge mehr Veranstaltungen”, sagt sie.

„Das Ding muss wachsen”, pflichtet ihr auch Peter Junker bei und spricht damit einen wesentlichen Punkt an: Um „das Ding” mit Leben zu füllen, sind alle Konzertveranstalter, Kursanbieter oder Künstler gefragt, ihre Angebote dort einzutragen. Dann wird die Datenbank zum Selbstläufer, aus dem sich vieles entwickeln könnte. So kann sich Wilhelm Streb vorstellen, dass über die Internetplattform Kontakte geknüpft und Kooperation entstehen könnten.

Auf jeden Fall können Jugendliche auf http://www.dueren.de/kultur-fuer-kinder sehen: Es gibt viel mehr Angebote für sie in Düren, als sie denken.
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