Erstmals Treckerschau und Kindertrödelmarkt

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Hoffen auf gutes Wetter und viele Besucher zum 18. Frühlingsfest im Stockheimer Gewerbegebiet: Die Mitglieder des Foto: Andreas Bongartz

Kreuzau. Es gibt wohl zwei Dinge, die Stephan Jußen dieser Tage unruhig schlafen lassen. Zum einen ist da die Frage, ob und wann „Obi” aus dem Gewerbegebiet Stockheim wegzieht. Zum anderen - und das dürfte den Vorsitzenden des Vereins zur Förderung des Frühlingsfestes momentan mehr beschäftigen - stellt sich die Frage, ob Petrus am Sonntag, 9. Mai, mitspielt.

An diesem Sonntag findet nämlich nicht nur die Landtagswahl statt, auch das Frühlingsfest im Gewerbegebiet Stockheim steigt von 11 bis 18 Uhr zum nunmehr 18. Mal. Das Fest ist eine feste Größe im Kreuzauer Terminkalender, bei schönem Wetter tummeln sich schon einmal 30.000 Besucher auf dem 22 Hektar großem Gelände - wenn das Wetter stimmt. „Ansonsten kommen die Leute nicht”, so Jußen.

Und das wäre in diesem Jahr besonders schade, denn die Vereinsmitglieder um Stephan Jußen haben sich einiges einfallen lassen, um die Veranstaltung noch attraktiver zu machen. So wurde der Merkener Veranstalter und Gastronom Gerhard Suhr erstmalig mit der Ausrichtung des Frühlingsfestes beauftragt. Und der möchte für mehr Familienfreundlichkeit in Stockheim sorgen.

Deshalb gibt es zum ersten Mal auf dem „Obi”-Parkplatz einen großen Kindertrödelmarkt, ausschließlich mit Sachen von oder für Kinder. Darüber hinaus können die kleinen Besucher Quad und Go-Kart fahren. Es wird eine Kindereisenbahn, eine Hüpfburg, Trampolins und ein Karussell geben.

30 von 50 machen mit

„Wenn die Kinder zufrieden sind und spielen, können sich die Eltern beruhigt die Betriebe anschauen”, meint Stephan Jußen. 30 der rund 50 ansässigen Betriebe präsentieren sich im Rahmen des Frühlingsfestes und geben so eine Visitenkarte an potenzielle Kunden ab. Daher sei das Frühlingsfest auch eine wichtige Veranstaltung für das Gewerbegebiet, so Jußen weiter. Neu beim Frühlingsfest wird eine Traktorenausstellung des Trecker- und Lanz-Vereins Düren zu sehen sein. Alt bewährt und nicht fehlen dürfen die vielen Händler, Handwerker, Imbissstände und Ausschankbetriebe, die das Gewerbegebiet entlang der Straßen in einen bunten Basar und Trödelmarkt verwandeln.

Nach großem Erfolg im letzten Jahr ist dieses Mal auch die Verkehrswacht mit einem Überschlagsimulator und anderen Angeboten vor Ort. Zum Parken empfehlen sich die kostenlosen Parkplätze an der B56 auf dem Camp Bravo, Shuttle-Busse transportieren die Besucher bequem hin und her.

Ach ja, was „Obi” anbelangt, hat man in Stockheim noch Hoffnung: In zwei Jahren soll frühestens ein Umzug an die Automeile anstehen, aber vielleicht so Jußen überlegen es sich die Verantwortlichen ja noch anders. Schließlich würde es dann Konkurrenz von „Bauhaus” auf Dürener Seite und einem die „Obi”-Lücke füllenden Baumarkt auf Stockheimer Seite geben.
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