Erinnerungen an die 1980er Jahre wach gehalten

Von: maha
Letzte Aktualisierung:
6889170.jpg
Peter F. (Frauenrath / links) mit seiner Band „Beater F. and Band“ auf der Bühne des Multikulti in Düren. Foto: Marie Hanrath

Düren. In die 1980er Jahre zurückversetzt fühlte man sich, wenn man am Samstag Abend Besucher des letzten Konzertes der Kunstinitiative Düren war.

Vier Bands und der Fotokünstler Juppi Goertz holten die zirka 300 Gäste mit einer Mischung aus Musik und Kunst in eine längst vergangene, für viele jedoch unvergessliche Zeit zurück. Die Kunstinitiative, die sich eigentlich bereits im letzten Jahr auflöste, kam aus guten Grund noch einmal zusammen.

Unter dem Motto: „In diesem Sinne gedenken Dürener Musiker an die verstorbenen Dürener Musiker“ versammelten sich Urgesteine, Jungmusiker und Musikliebhaber der Dürener Szene. Den Anfang machte die Gruppe „Gaby Tiger Band“, die das Publikum schnell mit Soft-Rock, Reggae-Rock, aber auch härteren Tönen für sich gewann.

Während des Bandauftritts füllte sich das Multi Kulti immer mehr und die Atmosphäre erinnerte an eine gemeinsam alt gewordene Familie. Denn viele der Zuhörer hatten sich jahrelang nicht gesehen und die Gelegenheit dieses Abschiedsabends genutzt, um noch einmal alte Zeiten aufleben zu lassen.

Die „Gaby Tiger Band“ die es in dieser Besetzung seit 2004 gibt, war eine der Gruppen, die seit über 30 Jahren im Musikgeschäft sind. Initiiert wurde der Abend von Peter F. (Peter Frauenrath), der selbst am späteren Abend mit seiner Band „Beater F. and Band“ spielte. Außerdem traten Ossi Guitar als „Die One Män Punk Bänd“ auf und die „White Plastic Spoons“. Insgesamt 15 Musiker boten einen ansteckenden Rhythmus.

Durch die fotografischen Aufnahmen und die Filme von Juppi Goertz über die Dürener Bands blieb die Zeit der 80er lebendig. Der Künstler behält viele Ideale aus früherer Zeit bei, so entwickelt er immer noch in einer Dunkelkammer seine Fotos.

Zu den Gästen des Abends gehörte ebenfalls der Vorsitzende des Dürener Jazzclubs, Rolf Delhougne. „Das Ende der Kunstinitiative ist für uns alle sehr schade, da sie maßgeblich die Geschichte und Kultur unserer Stadt geprägt hat“ sagte er. Delhougne bot an, eine neue Form der Initiative zu gründen. Alle, die sich weiter in solch einer Initiative treffen wollen, können sich bei ihm unter rolf.delhougne@gmx.de melden.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.


Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert