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Erfolgreicher Rummel: Annakirmes geht zu Ende

Von: kin
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Hans-Bert Cremer (l.) und Achim Greiff blicken auf eine gute Kirmes.

Düren. Die Jubiläums-Annakirmes ist Geschichte. Und „Kirmesdirektor“ Achim Greiff von der Stadt Düren und Hans-Bert Cremer, Chef des Dürener Schaustellerverbandes, blicken im Gesprächauf einen mehr als erfolgreichen Rummel.

Wie war die Jubiläumskirmes?

Hans-Bert Cremer: Toll. Ich bin von dem gesamten Jubiläumsjahr und auch von der Annakirmes begeistert.

Auch mit dem Wetter und der Resonanz des Publikums?

Cremer: Wettermäßig haben wir außer Frost dieses Jahr alles gehabt. Viele meiner Kollegen haben gesagt, dass sie an die Vorjahresumsätze fast wieder herangekommen sind. Für Imbissbudenbetreiber oder die Besitzer von Kinderkarussells ist das heiße Wetter besonders bitter, weil sie die am Tag verlorenen Umsätze abends nicht mehr aufholen können.

Wie bitter war die kurzfristige Absage vom „Skyliner“?

Cremer: Sehr bitter und vor allem gegenüber den anderen Schaustellern sehr unfair. Ich glaube aber, dass es der Annakirmes insgesamt keinen Abbruch getan hat. Ich denke, dass unser Rummel wieder sehr gut besetzt war Achim Greiff: Diese kurzfristige Absage war sehr enttäuschend, vor allem weil ich kurz vorher noch mit dem Betreiber des „Skyliners“ gesprochen habe, um letzte Details zu sprechen. Zum Glück konnten wir adäquaten Ersatz finden.

Es gibt Befürchtungen, dass sich die Annakirmes und die Düsseldorfer Rheinkirmes im nächsten Jahr überschneiden.

Cremer: Die sind vom Tisch, die Rheinkirmes wird vorgezogen. In Düsseldorf sind die Schützen Veranstalter, und die sind an keinen festen Termin gebunden. Schaustellerkollegen, die aus Düsseldorf und Umgebung kommen, haben ihre Kontakte spielen lassen, so dass wir am Samstagabend die erlösende Nachricht bekommen haben, dass es keine Terminüberschneidung geben wird.

Wie hat das Dürener Kirmespublikum die „Jubiläums-Fanartikel“ wie Krüge, Anstecknadeln und Lebkuchenherzen angenommen?

Cremer: Eigentlich sehr gut. Natürlich gibt es noch Restbestände, die können nach der Kirmes im Bürgerbüro gekauft werden.

Knackpunkt ist auf dem Dürener Rummel immer das Festzelt. Wird es das 2014 wieder geben?

Greiff: 2014 auf jeden Fall, weil so lange der Vertrag mit den Festwirten noch läuft. Danach muss neu ausgeschrieben werden. Grundsätzlich ist das Zelt in diesem Jahr aber wieder besser angenommen worden als sonst, die Festwirte sind zufrieden. Die Miss-Düren-Wahl wurde gut angenommen, bei den „Räubern“ war das Zelt auch sehr gut besucht. Und unsere städtischen Seniorennachmittag sind ja sowieso ein Selbstläufer.

Historiker Dr. Horst Wallraff hat herausgefunden, dass die Annakirmes nicht 1638, sondern 1546 zum ersten Mal erwähnt wurden. Feiern wir in acht Jahren den 475. Kirmes-Geburtstag?

Cremer: Das wäre auf jeden Fall wieder ein Grund zu feiern. Und wer legt schon in so kurzer Zeit hundert Jahre zurück? Aber im ernst: Es war natürlich klar, dass irgendwann kurz nach dem Jahr 1501, als die Reliquie nach Düren gekommen ist, die ersten Märkte stattgefunden haben.

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