Entenrennen für guten Zweck

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Beim 2. Dürener Entenrennen gingen über 2500 teilweise künstlerisch gestaltete Quietscheenten an den Start. Auf die schnellsten Plastiktiere warteten Preise. Foto: Elmar Farber

Düren. Notar Hagen Monath hat sich vom ordnungsgemäßen Zustand aller Starter überzeugt, niemand ist gedopt, die Rennstrecke ist bestens präpariert, es herrschen optimale Witterungsbedingungen - jetzt kann richtig Gummi gegeben werden. Der Startschuss ertönt und ein Teppich aus gelben Quietscheentchen wassert in der Rur. Das 2. Dürener Entenrennen ist gestartet.

Tumultartige Szenen gleich zu Beginn des ersten Rennens des Tages: 150 „Sponsorenenten” kämpfen mit harten Bandagen um die besten Plätze. Wer erwischt die schnellste Strömung in Richtung Ziel an der Johannisbrücke?

Moderator Richard Müllejans - im Laufschritt immer auf Höhe des Geschehens - kommentiert den dramatischen Rennverlauf über das Megafon: „Einige schlecht trainierte Rennenten sind vor Erschöpfung bereits umgekippt. Es deutet sich eine Entscheidung auf den letzten Metern an.”

Entlang der Rennstrecke, die die Derichsweiler Feuerwehr wieder unentgeltlich mit ihren Schläuchen „abgesteckt” hat, und auf der Johannisbrücke haben sich rund 1500 Schaulustige eingefunden. Fotografen und Kamerateams stehen bereit, um den Zieleinlauf der teilweise künstlerisch gestalteten Tiere zu dokumentieren. Die Rennente der Dürener Kreisbahn erreicht als erste das Ziel, dicht gefolgt vom Plastikrenner der Dürener Stadtwerke und dem der Ingenieurgesellschaft Quadriga aus Würselen.

Nach den Sponsorenenten durften im anschließenden Hauptrennen die gemeinen Bürger-Quietscheentchen ihre Schwimmfähigkeiten unter Beweis stellen. Rund 2500 dieser gelben Badewannenutensilien hatte der veranstaltende Lions Club Düren-Rurstadt in den vergangenen Monaten für fünf Euro pro Stück unters Volk gebracht. Den Siegerenten winkten attraktive Preise wie ein Motorroller, ein Fahrrad, Einkaufsgutscheine und mehr.
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