Düren - Enge Kooperation geplant

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Enge Kooperation geplant

Von: bugi
Letzte Aktualisierung:
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Der Gegenbesuch ist schon fest vereinbart: Vier Mediziner aus Jinhua haben drei Wochen lang in Dürener Krankenhäusern gearbeitet, um die Arbeitsmethoden ihrer deutschen Kollegen kennen zu lernen.

Düren. Drei Wochen lang haben vier chinesische Ärzte aus Dürens Partnerstadt Jinhua in den drei Dürener Krankenhäusern gearbeitet, und ihr erstes Fazit fällt sehr positiv aus.

Yu ShiÔan zum Beispiel hat sich am Krankenhaus in Düren eine Bauchspeicheldrüsen-Operation angesehen, die schonender ist als die Methode, die er in seiner Heimat anwendet.

Oder der Gynäkologe Hu Min sagt, dass er speziell bei den endoskopischen Untersuchungen seiner deutschen Kollegen viel dazu gelernt hat. „Wir haben hier andere Operationsmethoden gesehen”, so Yu ShiÔan, dem es wie seinen Kollegen gewiss nicht an Erfahrung mit moderner Medizin fehlt. Im Gegenteil. Gereon Blum, stellvertretender Geschäftsführer des Dürener Krankenhauses: „Das war ein Austausch auf gleichem medizinischen Level. Es gibt nur Unterschiede in der Ausstattung und Techniken der Behandlung.”

Über die will man sich künftig mit den Ärzten des Krankenhauses in Jinhua per Videokonferenz austauschen. Und ein weiterer Schritt soll folgen. „Diese Begegnung war ein erster Schritt hin zu einer Kooperation auf medizinischer Ebene. In einer nächsten Stufe werden Dürener Ärzte nach Jinhua reisen, um dort einen Workshop zu halten”, so Helmut Göddertz, Vorsitzender des Partnerschaftsverein Düren-Jinhua.

„Traditionelle Medizin spielt bei uns eine große Rolle. Wir kombinieren sie mit moderner Medizin”, berichtet Yu ShiÔan. Darauf freut sich zum Beispiel auch Kinderarzt Hans-Friedrich Ott: „Die traditionelle chinesische Medizin ist auch für uns sehr interessant. Mann kann manche Erkrankungen entweder mit dem Skalpell oder der Nadel behandeln.” Und gerade in Sachen Akupunktur gibt es in Deutschland, so Gereon Blum, durchaus noch Nachholbedarf.

Aber auch die chinesischen Ärzte freuen sich schon auf den Gegenbesuch aus Düren. Ihre Einladung trugen sie vorsichtshalber gleich mehrfach vor.
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