Energiespartage: Geldbeutel schonen und die Umwelt entlasten

Von: mv
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Mit Bürgermeister Peter Harzheim (links) freuen sich Organisatoren der Veranstaltung auf die ersten „Energiespartage“ am 22. und 23. Juni in der Weinberghalle in Merzenich. Foto Magret Vallot Foto: Magret Vallot

Merzenich. Bürgermeister Peter Harzheim freut sich: Die Verwaltung von Merzenich sei derzeit voll ausgelastet, trotzdem werde es dort Samstag und Sonntag, 22. und 23. Juni, die ersten „Energiespartage Merzenich“ geben.

Die Fraktion von „Bürger für Merzenich“ (BfM) und FDP habe nämlich ganze Arbeit geleistet und drei Geldinstitute, die Verbraucherzentrale, RWE und Stadtwerke Düren sowie ein gutes Dutzend Fachfirmen dazu bewogen, in der Weinberghalle zwei Tage lang präsent zu sein.

Die Frage der Bezahlbarkeit von Energie wird landauf, landab diskutiert, „sie geht nicht nur die Politik, sie geht uns alle an“, erklärte Klaus Breuer, Vorsitzender der FDP in Merzenich. Da seien die Energiespartage genau das Richtige.

Die Gemeinde Merzenich wird wachsen, große Flächen sind vorhanden, die bebaut werden können, die Zahl der Interessenten ist beachtlich. Auf der anderen Seite gibt es zahlreiche ältere Gebäude, die noch keine Wärmedämmung haben. Und es gibt immer wieder neue Förderprogramme.

Breites Spektrum

Fachfirmen zu folgenden Bereichen sind bei den kostenlos zugänglichen Energiespartagen vertreten: Glasbau und Fenster, das Elektrohandwerk, Bedachung, Solaranlagen, Heizung und Sanitär und Wärmepumpenheizung. Es sind Firmen aus der Region, wie betont wurde.

An beiden Tagen wird es ab 11 Uhr mehrere Vorträge zum sparsamen Umgang mit Energie geben. Am Samstag um 15 Uhr geht es beispielsweise um „das richtige Fenster zum Energiesparen“, tags drauf steht um 14 Uhr das vieldiskutierte Thema „Wärmepumpenheizung“ auf dem Programm.

„Die günstigste und effizienteste Energie ist immer die, die gar nicht erzeugt und verbraucht wird“, daran erinnerte Alfred Schnier von RWE bei der Vorstellung der ersten Energiespartage. Harzheim, der zur Zeit begeisterter Fahrer eines Elektroautos ist, betonte ebenfalls die Notwendigkeit, die Bürgerinnen und Bürger umfassend über energiesparendes Wohnen und Bauen zu informieren.

Auch er ist überzeugt, dass Merzenich wachsen wird. Seine Gemeinde mit ihren knapp 10.000 Einwohnern sei als Wohnsitz beliebt weil „ideal gelegen“: Wenige Kilometer vom Mittelzentrum Düren entfernt, demnächst mit Autobahnanschluss und via S-Bahn-Haltepunkt von Köln aus sehr schnell zu erreichen.

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