Energieschub für die Kunst: Stadtwerke fördern Ausstellungen

Von: Hannes Schmitz
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Irmgard Thoennessen ist die erste Künstlerin, die die Möglichkeit hat, im Hauptgebäude der Stadtwerke Düren auszustellen. Für Heinrich Klocke und Jürgen Schulz ein neuer Weg des Unternehmens, regionale und lokale Künstler zu fördern. Foto: Hannes Schmitz

Düren. Aufgeregt war Irmgard Thoennessen schon, als im Foyer des Hauptgebäudes der Stadtwerke Düren ihre Ausstellung eröffnet wurde. Freimütig gestand sie, dass die bei den Vorbereitungen auf das Ereignis im wahrsten Sinne des Wortes einen „Energieschub“ erhalten hätte. Und das entspricht auch dem Anliegen der SWD.

„Mit Energie für die Kunst“ will, wie SWD-Geschäftsführer Heinrich Klocke betonte, das Unternehmen regionale Künstler fördern und mit eigener Ausstellungsfläche den Künstlern ein Forum bieten.

„Kunst hat sehr viel mit Energie zu tun“, ist Heinrich Klocke überzeugt. Der Künstler schöpfe Energie aus seiner Kunst, bringe sie zu Papier, auf die Leinwand oder stelle sie plastisch dar. Der Betrachter wiederum könne für sich selbst neue Energie aus der Kreativität der Künstler ziehen. „Wir wollen in Zukunft nach dem Motto ‚Für Dich.Für Düren‘ den Kunstbereich intensiver neben unseren anderen Aktivitäten fördern!“

Die Lendersdorferin Irmgard Thönnessen ist die erste Künstlerin, die die Ausstellungsfläche gestaltet hat. Farbenfroh ist der Eingangsbereich geworden, auch weil sie für ihre Arbeiten Aquarell- und Aerocolorfarben benutzte. Sinnesfreudige Ansichten von Venedig, formidabel umgesetzte Reiseerinnerungen, regionale An- und Einsichten und der Blick auf das Naheliegende mit Motiven aus dem Garten. Malen beutet für Irmgard Thoennessen Lebensfreude und Rückzug aus dem Alltag. In jedem Bild, das sie malt, sieht sie eine Herausforderung.

Hühner in vielen Variationen

Ihr gelingen Bilder von beeindruckender Präsenz und Schärfe. Einem Motiv scheint die in Abenden geborene Künstlerin besonders „verfallen“ zu sein – den Hühnern. Immer wieder findet man das „Federvieh“ in unterschiedlichen Positionen und Variationen. „Tierische Beobachtungen“, die filigran und kunstvoll, beschwingt und leicht wirken.

Überhaupt sind es die präzisen Pinselstriche und die eindrucksvolle Farbintensität, die den Werken von Irmgard Thoennessen, die ihre Leidenschaft für die Malerei vor fast 20 Jahren entdeckte, ein besondere aufregende Note durch die fast fühlbare Kreativität geben und einen faszinierenden Blick auf vielschichtige Aquarelle und Aerocolorbilder erlauben.

Bis zum 30. Juni können die Arbeiten im SWD-Hauptgebäude, der Arnoldsweiler Straße 60, montags bis donnerstags von 8 bis 16 Uhr und freitags von 8 bis 12.30 Uhr besichtigt werden. Die Premiere jetzt ist der Beginn von Ausstellungszyklen, die die Stadtwerke imitieren werden. Bis zu viermal im Jahr bietet der Energie- und Wasserversorger Künstlerinnen und Künstlern eine Plattform.

Papierkunst als Schwerpunkt

Wer Interesse hat, sollte sich unter den Email-Adressen kontakt@stadtwerke-dueren.de oder kunst@stadtwerke-dueren.de mit den Verantwortlichen in Verbindung setzen. In der Papierstadt Düren würden sich die Stadtwerke natürlich besonders über Bewerbungen von Künstlern freuen, die sich mit Papier beschäftigen.

„Aber es ist keine zwingende Voraussetzung“, betont Jürgen Schulz, Leiter der SWD-Unternehmenskommunikation, der darauf hinweist, dass die Stadtwerke den ausstellenden Künstlern auch ihre weiteren Medien als Vorstellungsplattform anbieten. „So können wir eine Vielzahl von Menschen erreichen und auch dazu beitragen, vielleicht auch noch völlig unbekannte Künstler in der Region zu etablieren“, glaubt Jürgen Schulz.

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