Düren - Endlich wieder Rodelspaß

Endlich wieder Rodelspaß

Von: Andreas Bongartz
Letzte Aktualisierung:
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Rodelspaß wurde am Montag groß geschrieben - auch wenn manch Autofahrer unter den ungewohnten Witterungsbedingungen zu leiden hatte. Foto: Andreas Bongartz

Düren. „Achtung da vorne!” Und: „Aufgepasst!” Das Geschrei an der Abtei Mariawald war am Montag groß: Frau Holle hatte im Kreis Düren kräftig die Betten ausgeschüttelt und die Region mit reichlich Schnee überzogen, was in Mariawald für ganz schön viel Durcheinander sorgte.

Für vergnügliche Unordnung wohlgemerkt, denn im Waldstück nahe der Abtei wurde gerodelt, was das Zeug hielt. Da musste man schon desöfteren den heran brausenden Schlitten mit einem beherzten Sprung zur Seite Platz machen.

An dem kleinen Hang herrschte Hochbetrieb, ob Holz- oder Plastikschlitten, Gummischüssel oder Hosenboden, für die Rutschpartie im Schnee wurde genutzt, was gerade vorhanden war.

Und nicht nur Kinder und Jugendliche nutzten ihren vorletzten Ferientag, um sich in der weißen Pracht zu vergnügen. Auch Väter und Mütter sausten mit ihrem Nachwuchs oder alleine die Piste herunter.

„Kann man denn dafür zu alt sein?”, fragte denn auch Ilona Kallscheuer. Die 46-Jährige war mit einem ganzen Tross von Freunden und Familienmitgliedern aus Erftstadt-Gymnich nach Mariawald gekommen. Da durfte sogar Hund Amy nicht fehlen, schließlich gab es schon lange nicht mehr so viel Schnee in der Region.

Auch Beatrix Lenzen kann sich nicht mehr so genau erinnern, wann zuletzt genug Schnee zum Schlittenfahren lag. Sie ist mit ihrem Sohn Elija (7) und Patenkind Christoph (11) extra aus Jülich angereist. Wenn es ums Rodeln geht kommt Familie Lenzen eigentlich immer nach Mariawald. „Weil es ein schöner Hang ist und das Rodeln hier viel Spaß macht”, sagt Beatrix Lenzen.

Außerdem könne man sich nach dem Rodeln im Kloster bei einer Erbsensuppe wieder aufwärmen. Das Fazit von Sohnemann Elija fällt etwas knapper aus: „Toll” finde er das Rodeln, sagt er, während er sich erschöpft auf seiner Gummischüssel ausruht.

Denn nach der rasanten Abfahrt folgt notwendigerweise der weniger vergnügliche Aufstieg auf dem rutschigen Hang. Auch Nele (5), Janina (8) und Moritz (6) sind kurz angebunden. Klar, schließlich wollen sie lieber den Hang herunter brausen als lästige Fragen beantworten.

Zu lange mussten sie in den vergangenen Jahren auf eine ordentliche Schneedecke und den Rodelspaß verzichten. „Hier kann man ganz gut rodeln”, kann man Janina gerade noch entlocken, bevor sie wieder die Piste herunter schlittert.

Ganz gut rodeln kann man auch in Kleinhau am Schillerbend. Dort zog das Wetter ebenfalls viele zum Rodeln in die Winterlandschaft. Ein Spaß auf den sich die Schüler wohl auch heute an ihrem letzten Ferientag freuen können: Mit Höchsttemperaturen von Minus 6 Grad soll es winterlich kalt bleiben.
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